Das Klonen von Tieren hat sich von einem wissenschaftlichen Durchbruch zu einer etablierten, aber technisch ineffizienten Praxis entwickelt, die heute kommerzielle, ethische und regulatorische Fragen aufwirft.
Die Folge zeichnet den Weg des Klonens vom Experiment zur Anwendung nach: Beginnend mit persönlichen Geschichten und kommerziellen Angeboten für Haustierklone, über die Entstehung des ersten geklonten Säugetiers und die wissenschaftlichen Folgen für Stammzell- und Reproduktionstechnologien, bis hin zu praktischen Anwendungen in Nutztierzucht, Sport und Artenschutz sowie den damit verbundenen ethischen und rechtlichen Problemen. Expert:innen erläutern Effizienz, Tierwohl, Kosten und regulatorische Rahmenbedingungen; das Fazit bleibt offen und kritisch.
Zahlen & Fakten
4–5 %
Ungefähre Effizienzangabe für erfolgreiche lebend geborene Klone bei Nutztieren (aus 100 Eizellen).
2 %
Je nach Hunderasse nur etwa 2 % der implantierten Embryonen führen zu lebend geborenen Hunden.
50.000
Geldbetrag, den Vanessa Johnston für das Klonen ihres Hundes bezahlte (in Dollar genannt).
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277
Anzahl behandelter Eizellen, aus denen in den Dolly-Experimenten Embryonen erzeugt wurden.
29
Anzahl der Embryonen, die aus den behandelten Eizellen entstanden.
1
Anzahl der Embryonen, die im Dolly-Experiment letztlich überlebte und geboren wurde.
2012
Jahr, in dem Shinya Yamanaka den Nobelpreis für die Erzeugung pluripotenter Stammzellen erhielt (im Zusammenhang mit der Entwicklung nach Dolly genannt).
-195 °C
Temperatur in Kryotanks, in denen genetisches Material im Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung gelagert wird.
Themen & Erkenntnisse
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