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Warum so viele Ostdeutsche rechts wählen

28. August 2026 · 29 Min.

Der ostdeutsche Rechtsruck ist das Ergebnis langjähriger rechtsextremer Vorfelder, wachsender Wut und schwindender Bindungen an traditionelle Organisationen – begleitet von zunehmender Gewaltbereitschaft.

Die Folge untersucht, warum Neonazis und Rechtspopulisten in Ostdeutschland viel Zustimmung erhalten: Lokale, über Jahrzehnte gewachsene rechtsextreme Strukturen, die sozioökonomischen Brüche nach der Wende und eine schwächere Zivilgesellschaft schufen Räume, die AfD und radikalere Akteure nutzen. Forschende wie Dr. Manis Weiskircher, Benjamin Höhne und Oliver Decker erklären, dass Einstellungen und Wahlverhalten sich wandeln und die AfD Wut kanalisiert.

Themen & Erkenntnisse

Reportage: Lokale Verankerung rechtsextremer Akteure (Brattendorf, Tommy Frenk) · ab 00:05
Analyse: Ursachen für AfD‑Erfolg im Osten · ab 02:32
Folgen, Trends und Handlungsbedarf (Einstellungen, Gewalt, Zivilgesellschaft) · ab 20:23

Wer spricht

T
Tommy FrenkGAST

Langjährig in der Region aktiver Neonazi: Betreiber von Gaststätten und Versandhandel für rechtsextreme Devotionalien, früheres NPD-Mitglied, Veranstalter rechter Konzerte und inzwischen lokalpolitisch erfolgreich; fungiert in der Reportage als Beispiel für lokale rechte Verankerung.

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D
Dr. Manis WeiskircherGAST

Politikwissenschaftler; forscht am Wissenschaftszentrum für Sozialforschung in Berlin und lehrt an der TU Dresden. Analysiert seit Jahren die Erfolge der AfD im Osten und vergleicht Rechtsextremismusentwicklungen in Europa.

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B
Benjamin HöhneGAST

Politikwissenschaftler mit Forschung zum Wandel des Parteiensystems; hat an Universitäten in Trier, Potsdam, Berlin und Magdeburg gearbeitet und hat aktuell eine Professur in Chemnitz. Betont die Schwäche der zivilgesellschaftlichen Strukturen in Ostdeutschland.

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O
Oliver DeckerGAST

Professor und Sozialpsychologe; leitet das Else-Frenkel-Brunswick-Institut für Demokratieforschung in Leipzig und verantwortet Langzeitstudien zu autoritären Einstellungen und Rechtsextremismus in Deutschland.

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KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.