Viele Sprachen weltweit teilen bestimmte Laut‑ und Bedeutungsmuster (zum Beispiel das 'm' in 'Mama'), weil menschlicher Sprechapparat, frühkindliches Brabbeln und kognitive Muster Sprachformen begünstigen.
Der Linguist Johann Matthies List erläutert, dass Lautuniversalien wie das nasale 'm' für 'Mama' aus körperlichen und entwicklungsbedingten Gründen häufig entstehen: Babys brabbeln solche Laute früh. Zugleich zeigt er, wie Sprachvergleich mithilfe standardisierter Lautschriften, großen Datenbanken und Methoden aus der Bioinformatik systematisch untersucht wird. Er betont aber auch Grenzen: Zufall, Entlehnung, Lücken in Daten und die begrenzte zeitliche Rückverfolgbarkeit von Wörtern.
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Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
JJulia NestlenHOST
Moderatorin, die die Folge leitet und das Gespräch mit Johann Matthies List führt; führt durch Einstiege und Verweise auf weiterführende Folgen des SWR2-Wissen‑Formats.
Alle Auftritte von Julia Nestlen →JJohann Matthies ListGAST
Linguist und Professor an der Universität Passau; hat vergleichende Sprachwissenschaften, Rossistik und Sinologie studiert. In der Folge erklärt er sprachliche Universalien (z. B. das 'm' in 'Mama'), spricht über Datengrundlagen mit etwa 7.500 dokumentierten Sprachen, die Standardisierung von Lautschriften, adaptierte Methoden aus der Bioinformatik sowie über die zeitlichen Grenzen linguistischer Rekonstruktionen und laufende ERC‑geförderte Forschungsfragen.
Alle Auftritte von Johann Matthies List →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.