Der Körper muss sich bei Wetterwechseln anpassen – schnelle Veränderungen von Temperatur und Luftdruck können tatsächlich Beschwerden wie Migräne auslösen, aber Wetterfühligkeit ist keine Krankheit, sondern ein natürliches Anpassungsproblem.
Die Folge untersucht, ob Wetterwechsel wie Warmfronten wirklich Menschen krank machen. Dabei zeigt sich: Schnelle Änderungen von Temperatur und Luftdruck können körperliche Beschwerden wie Kopfschmerzen und Migräne auslösen, besonders bei Menschen mit Vorerkrankungen. Die Forschung belegt einige Zusammenhänge gut, bei anderen wie Rheuma fehlen eindeutige Nachweise. Konkrete Bewältigungsstrategien wie Flüssigkeitszufuhr, regelmäßige Bewegung und Abhärtung helfen betroffenen Menschen.
Zahlen & Fakten
46 %
Deutsche, die 2021 in einer DWD-Umfrage angeben, dass das Wetter ihr Wohlbefinden oder ihre Gesundheit beeinflusst
31 Studien
Meta-Analyse aus 2025 zum Einfluss von Wetterfaktoren auf Migräne
450.000 Notfallvorstellungen
Daten aus 15 Jahren am Klinikum Stuttgart, die Tobias Schilling mit Wetterdaten abgleicht
Weitere 2 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
50 Notaufnahmen
Deutsche Kliniken, die am Projekt KlimaNot teilnehmen, das bis Ende 2027 Wetter- und Gesundheitsdaten kombiniert
37 Grad Celsius
Ideale Körperkerntemperatur, bei der Organe, Enzyme und Stoffwechsel optimal funktionieren
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• StudieMeta-Analyse zu Wetterfaktoren und Migräne (2025)
• StudieKlimanot – Projekt der Universität Magdeburg zur Auswirkung von Extremwetterereignissen auf Notaufnahmen
• StudieUmfrage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zur Wetterfühligkeit, durchgeführt 2021
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