Der Journalismus muss in Zeiten von KI und fragmentierter Öffentlichkeit durch Qualität, Glaubwürdigkeit und investigative Kompetenz überzeugen, um seine Rolle als vierte Gewalt in der Demokratie zu behaupten.
Heribert Prantl, langjähriger Leiter des Meinungsressorts der Süddeutschen Zeitung, diskutiert mit den österreichischen Medienfachleuten Alexander Warzilek und Golli Marboe über die fundamentalen Herausforderungen für den Journalismus in der digitalen Gegenwart. Im Zentrum stehen die Fragen nach Medienethik, der Zukunft des Journalismus angesichts von KI und Desinformation, sowie die Verantwortung von Medien bei sensiblen Themen wie assistiertem Suizid. Prantl argumentiert leidenschaftlich für einen wertegebundenen Journalismus, der Grundrechte und Demokratie verteidigt, und warnt vor der Normalisierung extremistischer Kommunikationsstile.
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