
Der Fall Bachmeier: Wenn eine Mutter den Mörder ihrer Tochter tötet
12. Juni 2026 · 32 Min.
Eine trauernde Mutter erschießt während eines Prozesses den mutmaßlichen Mörder ihrer Tochter; die Tat löst eine landesweite Debatte über Selbstjustiz, das Strafrecht und mediale Aufmerksamkeit aus.
Die Episode erzählt die Geschichte einer Mutter, die 1981 im Lübecker Gerichtssaal den mutmaßlichen Mörder ihrer siebenjährigen Tochter erschießt. Sie beleuchtet Mariennes biografischen Hintergrund, die Tat selbst und den anschließenden medialen Rummel. Im weiteren Verlauf wird der Gerichtsprozess gegen die Mutter, juristische Streitfragen um Mord versus Totschlag (§ 211 StGB) und ihr Leben danach thematisiert – einschließlich Mediengeschäften, Rehabilitationsversuchen und ihrem späteren Tod.
Zahlen & Fakten
8 Schüsse
Anzahl der von der Frau im Gerichtssaal abgefeuerten Schüsse.
7 Jahre
Alter des Mordopfers, der Tochter.
6 Jahre
Haftstrafe, zu der die Mutter wegen Totschlags verurteilt wurde.
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6. März 1981
Datum der Tat im Lübecker Gerichtssaal.
100.000–250.000 D-Mark
Berichteter Betrag, den die Mutter angeblich für die Stern-Serie über ihre Geschichte erhielt.
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• ArtikelDer Spiegel (Artikel/Kommentar 1984 zur öffentlichen Wirkung der sieben Schüsse)
• ArtikelStern (Serie 'Annas Mutter', Recherchen von Heiko Gebhardt über Besuche bei Marianne Bachmeier im Gefängnis)
• VideoFilm 'Keine Zeit für Tränen' (Auszug/Verfilmung von 1984)
Weitere 3 Quellen anzeigenWeniger anzeigen
• BuchBuch 'Palermo Amore Mio' (Roman/Autobiografisches, erschienen 1994)
• VideoNDR-Dokumentation 'Das langsame Sterben der Marianne Bachmeier' (Porträtfilm, 1996)
• Recht§ 211 Strafgesetzbuch (Mordparagraf) — juristische Bezugnahme im Prozess
Wer spricht
JJanne KnödlerHOST
Host und Erzählerin dieser Folge von UNFASSBAR; sie führt durch die Recherche, stellt den Fall Bachmeier dar und kommentiert juristische sowie gesellschaftliche Einordnungen.
Alle Auftritte von Janne Knödler →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.