{ungeskriptet} - Der Meinungsfreiheit verpflichtet.
{ungeskriptet} - Der Meinungsfreiheit verpflichtet.
{ungeskriptet} - Der Meinungsfreiheit verpflichtet.

#328 - „Das muss man Propaganda nennen” - Sahra Wagenknecht

2. September 2026 · 3 Std. 11 Min.

Sarah Wagenknecht kritisiert die Medien als Propaganda, verteidigt das BSW gegen Vorwürfe der Aneinanderreihung mit der AfD und skizziert Systemkritik sowie politische Reformideen.

Im dreistündigen Gespräch erklärt Sarah Wagenknecht, wie interne Personalprobleme in Landesverbänden (insbesondere Thüringen) die Glaubwürdigkeit des BSW beschädigt haben und wie mediale Kampagnen diese Krise verstärken. Sie beklagt fehlende Pluralität im Journalismus, warnt vor Autoritarismus auf beiden Seiten der politischen Debatte und plädiert für direkte Demokratie, fachlich besetzte Ämter und eine andere Wirtschafts- und Außenpolitik. Ben moderiert das Gespräch und lässt Wagenknecht ausführlich zu Wort kommen.

Themen & Erkenntnisse

Krise im BSW Thüringen: Interne Personalprobleme und frühe Regierungsbeteiligung in Thüringen haben dem BSW bundesweit Glaubwürdigkeit gekostet.
Medienkritik: Propaganda und Einheitsdebatte: Scharfe Kritik an Mainstream-Medien: Wagenknecht spricht von Propaganda und koordinierter Diskreditierung kritischer Stimmen.
Konflikt mit AfD und Björn Höcke: Erklärung der Spannungen mit der AfD: Ablehnung öffentlicher Debatten von Höcke und strategische Nutzung Thüringens.
Koalitionsstrategie und Sachsen‑Anhalt: BSW‑Strategie in Sachsen‑Anhalt: Keine Unterstützung der Brandmauer‑Koalition, stattdessen wechselnde Mehrheiten und überparteiliche Lösungen.
Systemische Ursachen: Anreize und Korruption der Politik: Analyse von Anreizen und Korruption: Privilegien und Karrierenetzwerke erzeugen politische Anpassung und Vertrauensverlust.
Friedenspolitik, Kriegsgefahr und Außenpolitik: Wagenknecht warnt vor Militarisierung und sieht BSW als konsequente Stimme für Diplomatie und Deeskalation.
Gesellschaftliche Polarisierung, Gewalt und Autoritarismus: Zunehmende Polarisierung und Gewalt fördern autoritäre Tendenzen auf beiden Seiten und gefährden demokratische Debatten.
Dysfunktionaler Staat: Bildung, Gesundheit, Energie und Wirtschaft: Kritik an öffentlichen Diensten und Marktregeln: Bildung, Gesundheit und Energie leiden unter Fehlanreizen und Privatisierung.
Reformideen: Direkte Demokratie und Fachregierung: Vorschlag: Mehr direkte Demokratie, fachlich besetzte Ämter und stärkere Regulierung von Monopolen und KI‑Nutzung.
Rolle und Zukunft des BSW, Wahlunsicherheit und Ausblick: Bewertung der Wahlchancen und notwendiger innerparteilicher Konsolidierung, um als glaubwürdige Alternative zu wirken.

Wer spricht

S
Sarah WagenknechtGAST

Sarah Wagenknecht ist Gründerin des BSW, ehemalige Abgeordnete bzw. prominente Politikerin, die sich von Die Linke abgespalten hat. Im Gespräch erklärt sie Gründungsmotive und Programmatik des BSW, analysiert interne Konflikte (insbesondere Thüringen), kritisiert Medien und Außenpolitik und skizziert Reformvorschläge wie direkte Demokratie und fachlich besetzte Ämter.

Alle Auftritte von Sarah Wagenknecht →

KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.