Verbrechen der Vergangenheit
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Raubzug der Wikinger: Drachenboote vor Paris

4. Juni 2026 · 58 Min.

Dänische Wikinger führten Ende 9. Jahrhundert einen groß angelegten Plünderungszug bis vor Paris; die Stadt wehrte sich monatelang, doch Kaiser Karl der Dicke verhandelte und zahlte hohen Tribut, mit nachhaltigen politischen Folgen für das Frankenreich.

Die Folge erklärt, wie innere Konflikte der Karolinger das Westfrankenreich schwächten und so groß angelegte Wikingerzüge ermöglichten. Im Zentrum steht die Belagerung von Paris 885–886: Abbo von Saint-Germain-des-Prés schildert monatelange Angriffe, heftige Gefechte an den Brücken und den harten Widerstand von Graf Odo und Bischof Josselin. Karl der Dicke erscheint als zögernder Kaiser, der Verhandlungen bevorzugt und den Nordmännern große Tribute zahlt. Die Episode zieht Bilanz: die kurzfristige Entlastung führte zu langfristigen Konsequenzen, darunter die Absetzung Karls und der Aufstieg neuer Machtträger.

Rubriken

Organisationen

Themen & Erkenntnisse

Politischer Hintergrund: Zerfall des karolingischen Reichs · ab 02:30
Der Raubzug und die Belagerung von Paris · ab 19:32
Verhandlungen, Tribute und langfristige Folgen · ab 01:00:01

Wer spricht

M
Manuel OpitzGAST

Manuel Opitz (GEO) ist in der Folge als Gast zugeschaltet und liefert sachkundige historische Einordnungen zur karolingischen Politik und den Hintergründen der Wikingerzüge; er erläutert Erbteilungen, Machtkämpfe und deren Auswirkungen auf die Verteidigungsfähigkeit des Frankenreichs.

Alle Auftritte von Manuel Opitz →

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