Verbrechen
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Der Fall Honka #1: Vier Frauen im Schatten eines Mythos

28. April 2026 · 31 Min.

Die vier Frauen, die Fritz Honka tötete, wurden von der Gesellschaft und Erinnerungskultur lange unsichtbar gemacht – nicht wegen ihrer Schicksale, sondern weil ein Täterzentriertes Narrativ den Fall dominierte.

Die Episode beleuchtet, wie der Fall des Serienmörders Fritz Honka zu einer düsteren Popkultur-Figur wurde, während seine vier Opfer – Gertraud Breuer, Frieda Roblik, Anna Beuschel und Ruth Schult – in Vergessenheit gerieten. Anstatt die Täterpsyche zu erforschen, widmet sich die Serie den Frauen und dem Milieu ihrer Vulnerabilität: einem Trinkermilieu in Hamburg-St. Pauli der 1970er Jahre, geprägt von struktureller Armut, Abhängigkeit und geschlechtsspezifischer Gewalt. Die Recherche zeigt ein systemisches Problem: Diese Frauen hatten keinen Schutz, keine Alternativen und wurden stattdessen kriminalisiert.

Zahlen & Fakten

1976

Jahr der Gründung des ersten Frauenhauses in Deutschland – alle vier Opfer Honkas waren zu diesem Zeitpunkt bereits tot.

1976

Eröffnung des ersten Frauenhauses in Deutschland – alle vier Opfer von Honka waren zu diesem Zeitpunkt bereits tot und der Prozess gegen Honka lief

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Rubriken

Themen & Erkenntnisse

Der Garten der Frauen und die Unsichtbarkeit der Opfer · ab 03:13
Das marginalisierte St. Pauli-Milieu und strukturelle Gewalt gegen Frauen · ab 15:00
Das System der Abhängigkeit und geschlechtsspezifischen Gewalt · ab 24:05

Quellen

Garten der Frauen - Gedenkstätte auf dem Ulsdorfer Friedhof Hamburg

RechtStrafakten zum Fall Honka - Staatsarchiv Hamburg

StudieForschungsarbeit von Historikerin Frauke Steinhäuser zu den Opfern von Fritz Honka

Weitere 1 Quelle anzeigen

ArtikelZeitverbrechen Magazin - Artikel von Leonie Daumer zum Fall Honka

Alle Quellen findest du in der vollständigen Folge

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