Die vier Frauen, die Fritz Honka tötete, wurden von der Gesellschaft und Erinnerungskultur lange unsichtbar gemacht – nicht wegen ihrer Schicksale, sondern weil ein Täterzentriertes Narrativ den Fall dominierte.
Die Episode beleuchtet, wie der Fall des Serienmörders Fritz Honka zu einer düsteren Popkultur-Figur wurde, während seine vier Opfer – Gertraud Breuer, Frieda Roblik, Anna Beuschel und Ruth Schult – in Vergessenheit gerieten. Anstatt die Täterpsyche zu erforschen, widmet sich die Serie den Frauen und dem Milieu ihrer Vulnerabilität: einem Trinkermilieu in Hamburg-St. Pauli der 1970er Jahre, geprägt von struktureller Armut, Abhängigkeit und geschlechtsspezifischer Gewalt. Die Recherche zeigt ein systemisches Problem: Diese Frauen hatten keinen Schutz, keine Alternativen und wurden stattdessen kriminalisiert.
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