Was bisher geschah - Geschichtspodcast
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Wettlauf zum Südpol (2/2) - Der Kampf ums Überleben

31. August 2026 · 60 Min.

Der Rückweg von Robert Scott und seinen Gefährten scheitert 1912 an extremer Witterung, Erschöpfung und Planungsmängeln; drei Männer sterben, Scott hält alles in seinem Tagebuch fest und wird posthum zum Symbol britischer Tapferkeit.

Im Frühjahr 1912 treten Robert Scott, Edward Wilson, Henry Bowers, Lawrence Oates und Edgar Evans den Rückweg vom Südpol an. Unter extremen Kältebedingungen, Hunger und Brennstoffverlust verschlechtert sich ihr Zustand; Evans, Oates und schließlich Scott, Wilson und Bowers sterben. Scott dokumentiert die letzten Wochen detailreich in seinem Tagebuch, das später gefunden wird und starke öffentliche Reaktionen auslöst. Die Episode diskutiert Ursachen (Ausrüstung, Rationen, Depotplanung), individuelle Entscheidungen, die Bergung der Leichen und die nachfolgende Deutungsschlacht in Großbritannien.

Zahlen & Fakten

1.400 km

Robert Scott und seine Gefährten: rund 1.400 km Rückweg vom Südpol zum Basislager.

300 km

Im Verlauf des Rückwegs trennten Anfangs noch fast 300 Kilometer Scott und seine Männer von der Rettung.

90 km

Apsley Cherry Garrard kehrte am 10. März 1912 um, als er rund 90 km südlich eines Depots stand.

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20 km

Scott, Wilson und Bowers schlugen ihr letztes Lager knapp 20 Kilometer vor dem rettenden One‑Ton‑Depot auf.

2.500 Kalorien pro Tag

Das geschätzte tägliche Kaloriendefizit von Robert Scott und seinen Begleitern betrug etwa 2.500 Kalorien pro Tag.

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Rubriken

Organisationen

Themen & Erkenntnisse

Der verhängnisvolle Rückweg und die letzten Tage der Poltruppe · ab 00:20: Schilderung des tödlichen Rückwegs von Robert Scott und seines Teams, inklusive Oates’ Rückzug und der letzten Tage im Zelt.
Ursachen: Ausrüstung, Ernährung, Depotplanung und menschliche Entscheidungen · ab 07:32: Analyse der kombinierten Gründe für das Scheitern: knappe Rationen, Brennstoffverluste, Depotplanung und Ausrüstungsfragen.
Bergung, öffentliche Rezeption und die historische Deutung · ab 44:01: Fund von Scotts Zelt und Tagebuch, nationale Trauer, spätere Revisionen und heutige versöhnliche Erinnerungsorte wie die Amundsen-Scott-Station.

Quellen

BuchDavid Crane: Scott of the Antarctic, 2012 (Biografie zu Robert Scott).

BuchApsley Cherry Garrard: The Worst Journey in the World (Bericht des Teilnehmers über die Expedition).

BuchDiana Preston: In den eisigen Tod. Robert F. Scotts Expedition zum Südpol. Aktualisierte Sonderausgabe, 2024.

Weitere 1 Quelle anzeigen

BuchRobert Falcon Scott: Drama am Südpol – Robert Falcon Scotts Tagebücher der letzten Fahrt, 2019 (Tagebuchausgabe).

Alle Quellen findest du in der vollständigen Folge

Wer spricht

N
Nils MinkmarHOST

Nils Minkmar ist Journalist und Historiker und co-moderiert den Geschichtspodcast «Was bisher geschah». In der Folge analysiert er historische Zusammenhänge, erklärt Quellenlage und ordnet die Mafia-Entwicklung zwischen Sizilien und New York verständlich ein.

Alle Auftritte von Nils Minkmar
J
Joachim TelgenbüscherHOST

Joachim Telgenbüscher ist Historiker und Autor und führt gemeinsam mit Nils Minkmar durch die Episode. Er erzählt biographische Details zu Giuseppe Morello, erläutert historische Kontexte und kommentiert die Verstrickungen von Ritualen, Gewalt und Ökonomie in der frühen Mafia.

Alle Auftritte von Joachim Telgenbüscher

KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.

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