Demokratische Gesellschaften müssen sich bewusster mit ihrer eigenen ästhetischen Sprache auseinandersetzen, denn die politische Rechte nutzt Ästhetik als zentrale Waffe zur Machtgewinnung, während Liberale dieses Feld vernachlässigen.
Die Folge untersucht die politische Ästhetik der MAGA-Bewegung und der Rechten in USA und Deutschland – ihre Nutzung von Gold, Klassizismus, Männlichkeit und Memes – und kontrastiert diese mit dem ästhetischen Defizit der liberalen Demokratie. Es geht um die Frage, wie Demokratien ihre eigenen Werte sinnlich erfahrbar machen können, ohne dabei in autoritäre Monumentalität zu verfallen. Die Autoren argumentieren, dass es historische Beispiele gibt – wie das Rote Wien oder die Bauweisen der Weimarer Republik – für eine genuin demokratische Ästhetik, und dass die gegenwärtige Technokratie in der liberalen Politik eine emotionale Lücke hinterlässt, die die Rechte erfolgreich zu füllen versucht.
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Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
PPaul MiddelhoffHOST
US-Korrespondent der ZEIT mit Sitz in Washington. Er berichtet über amerikanische Innenpolitik, die Präsidentschaft und gesellschaftliche Entwicklungen in den USA. In dieser Episode analysiert er den wachsenden Widerstand gegen Donald Trump in seinem zweiten Amtsjahr.
Alle Auftritte von Paul Middelhoff →RRobert PauschHOST
Robert Pausch ist politischer Korrespondent bei DIE ZEIT und Co‑Moderator dieser Spezialfolge. Er analysiert die AfD‑Strategie in Sachsen‑Anhalt, bespricht Wahlprogramm‑Details und ordnet mögliche Wahlszenarien und Folgen ein.
Alle Auftritte von Robert Pausch →MMaximilian KrahGAST
Politiker der AfD, wird interviewt zur Ästhetik der deutschen Rechten und zum Verhältnis zur Moderne
Alle Auftritte von Maximilian Krah →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.