Warum die meisten Vergewaltigungen nie vor Gericht landen
22. August 2026 · 35 Min.
Die Folge zeigt am Beispiel von Nora, warum die meisten Vergewaltigungen in Deutschland nicht angezeigt oder nur selten verurteilt werden: lange, belastende Verfahren, fehlende Beweise bei Aussage‑gegen‑Aussage‑Konstellationen und rechtliche wie gesellschaftliche Hürden.
Zahlen & Fakten
4%
Rougher Vergleich: Verhältnis der genannten Verurteilungen zur Zahl der Anzeigen (Anmerkung: vereinfachte Rechnung)
12.771
Anzeigen wegen Vergewaltigung in Deutschland im Jahr 2024 (polizeiliche Kriminalstatistik)
13.920
Anzeigen wegen Vergewaltigung im Vorjahr (in der Folge als Vergleich genannt)
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
AAlicia KlerHOST
Volontärin bei der ZEIT und Moderatorin dieser Spezialfolge. Führt durch die Recherche, stellt Fragen und leitet die Gespräche mit Betroffenen und Expertinnen.
Alle Auftritte von Alicia Kler →SSarah KimpelGAST
Mitarbeiterin der Beratungsstelle ‚Lara, Fährstelle gegen sexualisierte Gewalt‘ in Berlin. Berät Betroffene zu Anzeigeoptionen, Spurensicherung und psychosozialer Unterstützung und erklärt Beratungsangebote und praktische Schritte nach einem Übergriff.
Alle Auftritte von Sarah Kimpel →PPauline HeimGAST
Rechtsanwältin in Berlin, spezialisiert auf sexualisierte Gewalt. Erklärt juristische Definitionen (z. B. ‚Nein heißt Nein‘), Abläufe im Strafverfahren und die rechtlichen Gründe, warum viele Fälle eingestellt werden.
Alle Auftritte von Pauline Heim →JJana BaumannGAST
46‑jährige Betroffene, die über ihre Erfahrungen nach einer Vergewaltigung berichtet. Hat 2024 gemeinsam mit einer Traumatherapeutin ein Buch veröffentlicht und spricht über Vergewaltigungsmythen, Aufarbeitung und gesellschaftliche Folgen.
Alle Auftritte von Jana Baumann →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.