Fünf Jahre nach der Machtübernahme sitzen die Taliban weitgehend fest; Zeitreporter Wolfgang Bauer schildert eine prekäre humanitäre Lage mit Hunger, schwindender internationaler Hilfe und starken Einschränkungen, besonders für Frauen.
Die Sendung ordnet den Zustand Afghanistans fünf Jahre nach der Machtübernahme ein: Wolfgang Bauer berichtet, dass die Taliban offenbar im Sattel sitzen, Informationen aber rar sind und Frauenrechte massiv eingeschränkt werden. Für viele Afghaninnen und Afghanen bestimmen Ernte, Klima und schwindende Vorräte den Alltag; die humanitäre Hilfe schrumpft. Im zweiten Beitrag erklärt ZEIT-Autorin Maike Rademacher, wie das extreme Niedrigwasser den Rhein und die Binnenschifffahrt bedroht und welche praktischen Folgen das für Logistik und Verbraucher haben könnte.
Zahlen & Fakten
5,9 Millionen
Anzahl der seit September 2023 nach Afghanistan zurückgekehrten Menschen (laut Shownotes)
3 m
Typischer früherer Pegel im Hafen von Köln (»Normalerweise liegt der Pegel ... bei über drei Metern«)
0,5 m
Aktueller, stark gesunkener Pegel im Kölner Hafen (»nur noch ein knapp halber Meter«)
Weitere 1 Zahl & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
5 Jahre
Zeitspanne seit der Machtübernahme der Taliban
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
WWolfgang BauerGAST
Wolfgang Bauer ist Reporter der Chefredaktion der ZEIT und vielfach aus Afghanistan berichtet. Er kehrte nach dem Fall Kabuls erneut nach Afghanistan zurück, hat über das Land recherchiert und ein Buch dazu veröffentlicht; in der Folge ordnet er die politische und humanitäre Lage ein.
Alle Auftritte von Wolfgang Bauer →MMaike RademacherGAST
Maike Rademacher ist Wirtschafts‑ und Umweltjournalistin; sie erklärt Ursachen des Niedrigwassers im Rhein (fehlender Alpen‑Schnee, Gletscherschmelze, geringe Frühjahrssummen) und die konkreten Folgen für die Schifffahrt und Transportketten.
Alle Auftritte von Maike Rademacher →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.