Das neue Arbeitszeitgesetz soll die tägliche Arbeitszeit flexibilisieren, erfordert dafür aber vollständige elektronische Erfassung – ein Kompromiss, der weder Arbeitgeber noch Union überzeugt.
Die SPD-geführte Bundesregierung hat einen Referentenentwurf zur Reform des Arbeitszeitgesetzes vorgelegt. Kern sind zwei Punkte: Statt des starren Achtstundentags sollen Tarifvertragsparteien künftig flexible Wochenarbeitszeiten vereinbaren können, was Arbeitgeber lange fordern. Im Gegenzug sollen Arbeitgeber die Arbeitszeit ihrer Beschäftigten vollständig elektronisch erfassen – was diese Vorschrift zur größten Hürde macht. Die Union lehnt den Entwurf ab, weil die Flexibilisierung an zu viele Bedingungen geknüpft ist. Parallel unterzeichnen USA und Iran ein Rahmenabkommen zur Kriegsbeendigung, was Ölpreise senkt und der deutschen Wirtschaft hilft.
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
AAzadê PeşmenHOST
Moderatorin und Produzentin des Nachrichten-Podcasts 'Was jetzt?' der ZEIT. Sie führt durch die täglichen Folgen des Podcasts, moderiert Diskussionen zu aktuellen politischen und internationalen Themen und führt Interviews mit Redakteuren und Korrespondenten durch. In dieser Episode moderiert sie die gesamte Sendung und leitet die Diskussionen.
Alle Auftritte von Azadê Peşmen →TTina GrollGAST
Tina Groll ist Wirtschaftsredakteurin der ZEIT; sie erklärt die Lücken der gesetzlichen Pflegeversicherung, die Unterschiede privater Pflegeprodukte und für welche Personen eine Pflegetagegeldversicherung sinnvoll sein kann.
Alle Auftritte von Tina Groll →MMarc SchieritzGAST
Marc Schieritz ist stellvertretender Leiter des Politikressorts der ZEIT (wie in den Shownotes genannt) und regelmäßiger Gesprächspartner im Podcast. Er analysiert in der Folge die Inhalte und Dynamiken des Koalitionsausschusses, erläutert den SPD‑Steuervorschlag und bewertet politische Risiken für die Regierungskoalition.
Alle Auftritte von Marc Schieritz →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.