Infrastruktur-Zukunftsgesetz: schneller bauen, weniger Umweltschutz?
26. Juni 2026 · 14 Min.
Das Infrastruktur-Zukunftsgesetz beschleunigt Bauprojekte durch Vereinfachung von Genehmigungsverfahren, riskiert dabei aber den Umweltschutz, weil die begleitende Naturschutz-Gesetzgebung nicht gleichzeitig verabschiedet wird.
Die Bundesregierung will mit dem Infrastruktur-Zukunftsgesetz Planungsverfahren beschleunigen und 500 Milliarden Euro in marode Infrastruktur investieren. Das Gesetz reduziert Mitspracherechte von Naturschutz und Anwohnern, erlaubt Ausgleichszahlungen statt echter Naturschutzmaßnahmen. Kritik: Das parallel geplante Grüne-Infrastruktur-Gesetz wird nicht mitverabschiedet, sodass die eingezahlten Kompensationsmittel möglicherweise nicht sinnvoll für Naturprojekte genutzt werden.
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Wer spricht
AAzadê PeşmenHOST
Moderatorin und Produzentin des Nachrichten-Podcasts 'Was jetzt?' der ZEIT. Sie führt durch die täglichen Folgen des Podcasts, moderiert Diskussionen zu aktuellen politischen und internationalen Themen und führt Interviews mit Redakteuren und Korrespondenten durch. In dieser Episode moderiert sie die gesamte Sendung und leitet die Diskussionen.
Alle Auftritte von Azadê Peşmen →PPetra PinzlerGAST
Petra Pinzler ist Politikredakteurin der ZEIT. In der Folge erklärt sie, warum die Klimakrise in der großen Politik oft nicht zur Chefsache gemacht wird, schildert die persönliche Betroffenheit vieler Menschen und verweist auf lokale Initiativen als unmittelbare Handlungsoptionen.
Alle Auftritte von Petra Pinzler →JJens TönnesmannGAST
Journalist und Co‑Autor der Podcast‑Serie 'Der Vernichter'; gemeinsam mit Andreas Senker stellt er die Inhalte der sechsten Folge vor.
Alle Auftritte von Jens Tönnesmann →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.