Die EU treibt die Beitrittsprozesse der Westbalkanstaaten wieder voran – doch während Montenegro fast am Ziel ist, verstricken sich andere Länder in Autokratie, Konflikte und gegenseitige Blockaden.
Bei einem EU-Westbalkan-Gipfel in Montenegro treffen sich die Staats- und Regierungschefs der sechs Westbalkanländer mit hohen EU-Vertretern wie Bundeskanzler Merz und Präsident Macron. Ziel ist es, die seit Jahren stagnierenden Beitrittsprozesse zu beschleunigen – geopolitische Spannungen und der Einfluss von Russland und China machen das aus EU-Sicht dringend. Doch die Region ist stark gespalten: Montenegro und Albanien haben Fortschritte gemacht, Serbien autokratisiert sich, Kosovo wird von fünf EU-Staaten nicht anerkannt, Bosnien und Nordmazedonien haben interne Konflikte. Der Glaube der Bürger an die EU bröckelt.
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
MMoses FendelHOST
Moses Fendel ist Journalist, Moderator und Produzent des Nachrichtenpodcasts 'Was jetzt?' der Zeitschrift Die Zeit. Er moderiert diese Spezialausgabe, führt Interviews und leitet die redaktionelle Einordnung.
Alle Auftritte von Moses Fendel →VVedran DžihićGAST
Politikwissenschaftler und Balkanexperte am Österreichischen Institut für Internationale Politik (oiip). Er erforscht die geopolitischen und demokratischen Entwicklungen in der Region Südosteuropa und analysiert die Integrationsprozesse zwischen Westbalkan und Europäischer Union.
Alle Auftritte von Vedran Džihić →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.