Das Museum Selma in Köln macht Migrationsgeschichte sichtbar und will Debatten entdramatisieren, indem es Alltagsobjekte aus der DOMIT-Sammlung als Erzählmittel nutzt.
Das geplante Museum Selma in Köln will die vielfältigen Geschichten von Migration in Deutschland sichtbar machen und Migration als Teil der deutschen Gesellschaftsgeschichte darstellen. Grundlage ist die DOMIT-Sammlung mit über 150.000 Objekten, aus der persönliche Alltagsgegenstände ausgewählt und kuratiert werden. Die Ausstellung verknüpft Migrationsbiografien mit zentralen Ereignissen der deutschen Geschichte und will dadurch demokratische Bildung fördern. Aktuell stehen Finanzierung, Baukosten und Umplanungen als Hürden im Weg.
Zahlen & Fakten
100 %
Ausdruck, dass die Baukosten auf 100 Prozent genau berechnet wurden
150.000
Anzahl der Zeitzeugnisse/Objekte in der DOMIT-Sammlung
1990
Gründungsjahr des Vereins DOMIT
Weitere 7 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
1992
Jahr, in dem die erwähnte Frau aus Togo nach Deutschland kam
12 Jahre
Dauer, die die erwähnte Frau auf die Bewilligung ihres Asylbescheids wartete
2029
Früher genannter, optimistischer Eröffnungshorizont für das Museum
2020
Jahr der Bewilligung von Fördermitteln durch Bund und Land
2023
Jahr, in dem Gespräche nach Pandemieunterbrechung wieder aufgenommen wurden
2025
Jahr, in dem der Vertrag mit der Stadt abgeschlossen wurde und später das Baukostendefizit entdeckt wurde
8 Monate
Zeitraum, in dem die Baukosten möglichst detailliert geplant und berechnet wurden
Rubriken
Organisationen
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
BBebero LehmannGAST
Bebero Lehmann ist Historikerin und Kuratorin des geplanten Museum Selma in Köln sowie Mitinitiatorin des Projekts; sie stammt aus Köln, ihr Vater kommt aus dem Tschad. Lehmann arbeitet seit Jahren mit der migrantischen Selbstorganisation DOMIT, kuratiert Ausstellungen aus der DOMIT-Sammlung und verbindet in ihrer Arbeit persönliche Migrationsbiografien mit gesellschaftshistorischen Kontexten und Bildungsarbeit.
Alle Auftritte von Bebero Lehmann →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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