WDR 5 Neugier genügt
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Ein Museum für Migration – Bebero Lehmann

29. Juli 2026 · 24 Min.

Das Museum Selma in Köln macht Migrationsgeschichte sichtbar und will Debatten entdramatisieren, indem es Alltagsobjekte aus der DOMIT-Sammlung als Erzählmittel nutzt.

Das geplante Museum Selma in Köln will die vielfältigen Geschichten von Migration in Deutschland sichtbar machen und Migration als Teil der deutschen Gesellschafts­geschichte darstellen. Grundlage ist die DOMIT-Sammlung mit über 150.000 Objekten, aus der persönliche Alltagsgegenstände ausgewählt und kuratiert werden. Die Ausstellung verknüpft Migrationsbiografien mit zentralen Ereignissen der deutschen Geschichte und will dadurch demokratische Bildung fördern. Aktuell stehen Finanzierung, Baukosten und Umplanungen als Hürden im Weg.

Zahlen & Fakten

100 %

Ausdruck, dass die Baukosten auf 100 Prozent genau berechnet wurden

150.000

Anzahl der Zeitzeugnisse/Objekte in der DOMIT-Sammlung

1990

Gründungsjahr des Vereins DOMIT

Weitere 7 Zahlen & Fakten anzeigen

1992

Jahr, in dem die erwähnte Frau aus Togo nach Deutschland kam

12 Jahre

Dauer, die die erwähnte Frau auf die Bewilligung ihres Asylbescheids wartete

2029

Früher genannter, optimistischer Eröffnungshorizont für das Museum

2020

Jahr der Bewilligung von Fördermitteln durch Bund und Land

2023

Jahr, in dem Gespräche nach Pandemieunterbrechung wieder aufgenommen wurden

2025

Jahr, in dem der Vertrag mit der Stadt abgeschlossen wurde und später das Baukostendefizit entdeckt wurde

8 Monate

Zeitraum, in dem die Baukosten möglichst detailliert geplant und berechnet wurden

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Rubriken

Organisationen

Themen & Erkenntnisse

Name, Zweck und kuratorisches Leitbild des Museums Selma · ab 01:16
Sammlung DOMIT und kuratorischer Umgang mit Objekten · ab 03:15
Hindernisse, Finanzierung, Zeitplan und Ausblick · ab 20:35

Wer spricht

B
Bebero LehmannGAST

Bebero Lehmann ist Historikerin und Kuratorin des geplanten Museum Selma in Köln sowie Mitinitiatorin des Projekts; sie stammt aus Köln, ihr Vater kommt aus dem Tschad. Lehmann arbeitet seit Jahren mit der migrantischen Selbstorganisation DOMIT, kuratiert Ausstellungen aus der DOMIT-Sammlung und verbindet in ihrer Arbeit persönliche Migrationsbiografien mit gesellschaftshistorischen Kontexten und Bildungsarbeit.

Alle Auftritte von Bebero Lehmann

KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.

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