Ines Geipel betont, dass die Öffnung historischer Quellen (wie der NSDAP-Kartei) und die intensive Archivarbeit eine Chance bieten, die doppelte deutsche Geschichte von Nationalsozialismus und DDR aufzuarbeiten und eine gemeinsame, differenzierte Erinnerungspolitik zu entwickeln.
Ines Geipel, Schriftstellerin und Publizistin, spricht mit Wolfgang Meyer über die Bedeutung neu zugänglicher Quellen (NSDAP-Kartei) für Familienforschung und gesellschaftliche Erinnerung. Sie schildert ihre eigene Auseinandersetzung mit SS-Vorfahren und einem Stasi-Vater, erläutert, wie die DDR-Erinnerungspolitik Opfergruppen ausblendete, und plädiert für kontinuierliche historische Arbeit, Archiveinsicht und eine gemeinsame Erzählung für Ost und West.
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
IInes GeipelGAST
Schriftstellerin und Publizistin, beschäftigt sich seit Jahren mit der NS- und DDR-Vergangenheit, untersucht eigene Familiengeschichte und die Rolle von Gedenkstätten; Autorin des Buches 'Landschaft ohne Zeugen. Buchenwald und der Riss in der Erinnerung'.
Alle Auftritte von Ines Geipel →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.