Dr. Jana Hansmeier erklärt, dass pathologisches Horten eine eigenständige psychische Erkrankung ist, die zu sozialer Isolation, Wohnraumeinschränkungen und erheblichem Leidensdruck führt, aber durch spezialisierte Therapie und wohnraumorientierte Hilfe verbessert werden kann.
In der Sendung spricht Moderatorin Julia Schöning mit Dr. Jana Hansmeier über pathologisches Horten. Hansmeier definiert das Horten als eigenständige Störung (nun im ICD‑11) mit chronischem Verlauf, starker emotionaler Bindung an Gegenstände und häufigen Begleitproblemen wie Scham und Isolation. Sie erläutert Ursachen, typische gesammelte Gegenstände und die seltene Form des Tierhortens sowie mögliche Hilfsangebote, Therapiemethoden und eine laufende Studie.
Zahlen & Fakten
25 Katzen und 10 Hunde
Beispielhafte Fallzahlen für extremes Tierhorten, das in Medien häufig genannt wird
45–65 Jahre
Zielaltergruppe, die in der von Dr. Hansmeier erwähnten Online‑Studie besonders gesucht wird
2 kleinere Online-Experimente
Aufbau der beschriebenen Online‑Studie (telefonisches Interview plus zwei Experimente)
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• ICD-11 (Einordnung des pathologischen Hortens als eigenständige psychische Erkrankung)
• BuchRatgeber Pathologisches Horten. Informationen für Betroffene und Angehörige (erscheint Ende August)
• StudieOnline-Studie der Universität Leipzig zum pathologischen Horten (telefonisches Interview und Online‑Experimente)
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
DDr. Jana HansmeierGAST
Psychologin und psychologische Psychotherapeutin, arbeitet aktuell am Uniklinikum in Halle, forscht zum pathologischen Horten und hat einen Ratgeber zum Thema verfasst.
Alle Auftritte von Dr. Jana Hansmeier →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.