Die Erinnerungskultur in Deutschland steht unter Druck durch einen weltweiten Rechtsruck, digitale Desinformation und den zeitlichen Abstand zu den NS-Verbrechen; sie muss Täterstrukturen erklären und aktuelle Bezüge herstellen.
Im Gespräch mit Ralph Erdenberger erklärt Jens Christian Wagner, Leiter der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau Dora, dass die Erinnerungskultur in einer Krise steckt. Ursachen seien der globale Rechtsruck, die Verbreitung historischer Desinformation im Netz und der zunehmende zeitliche Abstand zu den Verbrechen des Nationalsozialismus. Wagner fordert, stärker Täterstrukturen, ideologische Wurzeln und Mechanismen der Ausgrenzung zu analysieren, um klare Gegenwartsbezüge herzustellen. Praktische Antworten reichen von digitaler Gegenaufklärung über Wanderausstellungen bis zu Ausbildung von Zivilcourage.
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Wer spricht
JJens Christian WagnerGAST
Reporter für Deutschlandfunk/@mediasres, der vor Ort recherchiert und den Beitrag zur Augsburger Allgemeinen verfasst hat. Er beschreibt die Produktionsbedingungen in der Druckerei, die strategischen Veränderungen des Verlags und hinterfragt, wie die Zeitung ihre Printerlöse zur Finanzierung der digitalen Transformation nutzt.
Alle Auftritte von Jens Christian Wagner →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.