Marieke Reimann fordert einen faireren, interessierten westdeutschen Blick auf Ostdeutschland und betont, dass strukturelle und demografische Unterschiede politische Folgen wie AfD-Erfolge begünstigen.
Marieke Reimann (Gast) erklärt, warum sie ihr Buch "Zweite Wende" schrieb: offene Ungleichheiten zwischen Ost und West (Einkommen, Repräsentation, Infrastruktur) tragen zu Vertrauensverlust und Protestwahlen bei. Im Gespräch mit Moderator Ralph Erdenberger analysiert sie AfD-Erfolg, demografische Probleme und lokale Verknüpfungen von Zugehörigkeit und Politik. Abschließend fordert sie mehr Interesse, Augenhöhe und Unterstützung für zivilgesellschaftliche Initiativen im Osten.
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MMarieke ReimannGAST
Journalistin und Autorin, in Rostock aufgewachsen; arbeitete in leitender Position im öffentlich-rechtlichen Rundfunk (u. a. SWR) und schrieb das Sachbuch ‚Zweite Wende‘ über strukturelle Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland sowie deren politische Folgen.
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