Hohe Vermögensungleichheit in Deutschland schwächt gesellschaftlichen Zusammenhalt und kann die Demokratie gefährden, ist aber politisch gestaltbar.
Der Soziologe Fabian Pfeffer erklärt, dass Vermögensungleichheit in Deutschland in den letzten Jahrzehnten gewachsen ist und heute besonders stark ausgeprägt ist. Konzentration von Vermögen, vor allem Immobilien, führt zu Machtkonzentration, geringerer Solidarbereitschaft und politischen Spannungen. Politische Instrumente wie Erbschafts- und Vermögenssteuern sowie Förderung gemeinschaftlicher Eigentumsformen könnten entgegenwirken; tiefere Fragen zu Eigentumsverhältnissen bleiben offen. Eine öffentliche Debatte und staatliches Eingreifen werden als möglich und notwendig dargestellt.
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Wer spricht
FFabian PfefferGAST
Prof. Dr. Fabian Pfeffer ist Soziologe und Inhaber des Lehrstuhls für soziale Ungleichheit und soziale Strukturen an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU). Er forscht zu Vermögens- und Einkommensungleichheit, intergenerationeller Übertragung von Wohlstand und den politischen sowie gesellschaftlichen Folgen ökonomischer Ungleichheit.
Alle Auftritte von Fabian Pfeffer →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.