Bad Wilsnack verbindet die mittelalterliche Legende der blutenden Hostien mit einer anhaltenden religiösen Ausstrahlung und einer modernen Heilkur- und Pilgertradition.
Die Folge zeichnet nach, wie das angebliche Wunder von 1383 — drei unversehrte, später blutende Hostien — Bad Wilsnack zum großen Wallfahrtsort machte, wie die Reformation den Hostienkult beendete und wie sich der Ort im 19. und 20. Jahrhundert als Kur- und Reha-Standort neu erfand. Interviews mit Gemeindemitgliedern, Historikern und Medizinern zeigen, wie Geschichte, Glaube und Wellness heute zusammenwirken.
Zahlen & Fakten
1383
Jahreszahl des Dorfbrands und Beginn der Wunderlegende
28 m
Höhe des Kirchenschiffs der Wunderblutkirche
150 Jahre
Dauer der Wallfahrtsblüte (‚anderthalb Jahrhunderte‘) in etwa
Weitere 5 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
119 km
Entfernung, die Jochen Purps bereits auf dem Pilgerweg zurückgelegt hat (als Beispielstrecke)
4000
Ungefährer Jahresumfang an Patienten in der KMG Elbtal‑Klinik Bad Wilsnack
1929
Jahr, seit dem der Ort als anerkannter Kurort (Bad Wilsnack) gilt
30 Jahre
Etwa Zeitspanne, seit der warmes, salziges Wasser aus dem Boden gefördert wird
30
Ungefährzahl der Gasthäuser zur Zeit der Wallfahrtshöhe (‚an die 30 Gasthäuser‘)
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
CCornelia SchönwaldHOST
Sprecherin der Aufnahme; im Abspann als diejenige genannt, die den Beitrag sprach.
Alle Auftritte von Cornelia Schönwald →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.