Kirchenasyl gewährt Geflüchteten kurzfristig Schutz vor Abschiebung, steht aber politisch, rechtlich und praktisch zunehmend unter Druck.
Die Reportage dokumentiert ein Kirchenasyl in der Thomaskirche Köln, schildert die Lebenslage einer afghanischen Familie und die nächtlichen Wachstunden von Ehrenamtlichen. Sie ordnet historisch-rechtliche Hintergründe ein, erklärt Dublin-Verfahren und EU-Reformdebatten und zeigt, wie kirchliche Netzwerke in Deutschland und den Niederlanden Menschen Schutz bieten. Zugleich wird deutlich: Nachfrage, politische Verschärfungen und rechtliche Unsicherheiten erhöhen den Druck auf das Kirchenasyl.
Zahlen & Fakten
80 %
Anteil der Kirchenasyle, die von der evangelischen Kirche getragen werden.
20 %
Anteil der Kirchenasyle, die von der katholischen Kirche getragen werden.
5.000 km
Ungefähre Distanz, die die geflüchtete Familie zu Fuß von Kabul bis Köln zurückgelegt hat.
Weitere 5 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
2.254
Anzahl der Schutzbedürftigen, die im vergangenen Jahr bundesweit Asyl in Kirchen bekamen.
10
Faktor: Die Nachfrage nach Plätzen im Kirchenasyl ist etwa zehnmal größer als das Angebot.
700.000
Ungefährzahl der Asylsuchenden im Jahr 2015 (im historischen Vergleich genannt).
168.000
Anzahl der Asylsuchenden im letzten Jahr (im Vergleich zur Situation 2015 genannt).
555 Tage
Laufzeit eines Dauergottesdienstes/Andachtsprotestes im niederländischen Openhof-Kirchenasyl.
Organisationen
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• RechtDublin-3-Verordnung
• Bundesamt für Migration und Flüchtlinge – Homepage
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
SSimon Jonathan GierlichHOST
Im Abspann als einer der Sprecher genannt; leitete die Folge als Moderator/Host und führte durch die Reportage, in der er O-Töne, Berichte und Interviews präsentierte.
Alle Auftritte von Simon Jonathan Gierlich →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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