Der Sri Kamachi Ampal-Tempel in Hamm ist das Ergebnis einer unplanbaren Geschichte: Ein tamilischer Priester, der vor dem Bürgerkrieg in Sri Lanka floh, schuf an einem unerwarteten Ort in Westfalen den zweitgrößten Hindu-Tempel Europas.
Die Folge erzählt die Geschichte des Sri Kamachi Ampal-Tempels in Hamm-Uentrop und seines Gründers Arumugam Paskaran. Aus einer zufälligen Begegnung in einem Zug entstand vor vier Jahrzehnten eine religiöse Gemeinde, die mit geschnitzten Götterstatuen, filigranen Reliefs und einem 20 Meter hohen Gopuram-Turm südindische Hindu-Tradition nach Deutschland brachte. Der Tempel ist heute ein Ort der Heimat für tamilische Hindus und ein Fenster in eine fremde Spiritualität für die lokale Bevölkerung.
Zahlen & Fakten
700 Quadratmeter
Größe des Tempel-Gebäudes
20 Meter
Höhe des Gopuram-Turms über dem Eingangstor
12 Jahre
Rhythmus der rituellen Renovierung und Sanierung des Tempels
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178 Figuren
Anzahl der Götterdarstellungen auf den beiden Türmen in fünf Etagen
25 Jahre
Dauer des Bürgerkriegs in Sri Lanka
4 Jahrzehnte
Zeitspanne seit der Gründung der Gemeinde durch Arumugam Paskaran
300 Meter
Entfernung des Datteln-Hamm-Kanals vom Tempel, genutzt für rituelle Waschungen
15 Quadratmeter
Größe des Hauptaltars der Göttin Kamachi im Inneren des Tempels
Juli 2002
Einweihungsdatum des Tempels
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• BuchLalita Sahasranama (Schrift über die 1000 Namen der Göttin Lalita, entstanden vermutlich nach 600 nach Christus)
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
BBenedikt SchulzHOST
Autor und Reporter der WDR-Sendung Lebenszeichen, führt durch die Podcast-Episode
Alle Auftritte von Benedikt Schulz →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.