Matthias Klostermayer, der als „Hirsel“ bekannte Wilderer und Räuber, wird in der Folge ambivalent dargestellt: für viele Bauern ein Volksheld, für die Obrigkeit ein Gewaltverbrecher, der 1771 gefasst und hingerichtet wurde.
Die Ausgabe schildert Leben und Erinnerung des Matthias Klostermayer („Hirsel“): von seiner Herkunft in Kissing und seiner Begabung als Schütze über die Zeit als Wilderer und Anführer einer losen Bande bis zu seiner Gefangennahme, Verurteilung und grausamen Hinrichtung 1771. Die Folge beleuchtet zugleich, warum Bauern ihm Schutz boten, wie sich Legenden (etwa von Kugelunverwundbarkeit) bildeten und wie Klostermayr später als Sozialrebell und Denkmalfigur erinnert wird.
Zahlen & Fakten
1736
Geburtsjahr von Matthias Klostermayer in Kissing.
Dezember 1770
Beginn einer militärischen Expedition zur Suche nach dem Hirsel; daran sollen rund 300 Mann beteiligt gewesen sein.
14. Januar 1771
Datum der überraschenden Gefangennahme von Matthias Klostermayer in einem Gasthaus.
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6. September 1771
Datum der Hinrichtung von Matthias Klostermayer, nach dem Urteil mit Zerrüttung der Glieder und anschließender Erdrosselung.
300 Mann
Angegeben Stärke der militärischen Truppe, die im Dezember 1770 nach Klostermayr suchte.
12; 8; 9
Matthias Klostermayer gestand zwölf gewaltsame Raubereien, acht besondere Landfriedensbrüche und neun Totschläge.
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
MMarco RösselaHOST
Im Abspann als ‚Autor Marco Rössela‘ genannt; verantwortlich für den Beitragstext dieser WDR Zeitzeichen-Folge.
Alle Auftritte von Marco Rössela →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.