Die Marseillaise entstand 1792 in Straßburg als Kriegslied und wurde zur prägenden französischen Nationalhymne, deren Verbreitung, politische Wirkung und Erinnerungskultur in der Folge thematisiert werden.
Der Beitrag zeichnet Entstehung, Verbreitung und die historische Nachwirkung der Marseillaise nach. Historikerin Gudrun Gersmann erläutert biografische Details zur Entstehung in Straßburg, die Rolle von Auftrag und Vorbildern sowie die umstrittene Autorschaft. Es wird erklärt, wie sich das Lied von einem Regionallied zum Symbol der Revolution und später zur Nationalhymne wandelte. Abschließend werden politische Ambivalenzen, Textkritik und die fehlende Pantheon-Bestattung angesprochen.
Zahlen & Fakten
26. Juni 1836
Todestag des Komponisten
14. Juli
Datum, das für die ursprünglich geplante Pantheon‑Überführung 1915 vorgesehen war
1760
Geburtsjahr des Komponisten
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25./26. April 1792
Nacht, in der die Marseillaise laut Überlieferung vertont wurde
1915
Jahr, in dem Präsident Raymond Poincaré eine Ehrung plante
100.000
Zitat, wonach die Marseillaise dem Vaterland 100.000 Verteidiger verschafft habe
141 Jahre
Zeitspanne bis zur Gründung einer Gesellschaft für musikalische Aufführungsrechte (im Kontext der Folge)
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• ArtikelChronique de Paris (Zeitungsbericht zur Popularität der Marseillaise in Theatern und Aufführungszuspruch)
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
GGudrun GersmannGAST
Professorin für Geschichte an der Universität Köln; liefert im Beitrag historische Einordnung, bewertet Entstehung und Erinnerung der Marseillaise und kommentiert politische sowie kulturelle Aspekte des Liedes.
Alle Auftritte von Gudrun Gersmann →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.