Der blutige Attica-Gefängnisaufstand 1971: Was geschah wirklich?
9. September 2026 · 15 Min.
Der fünftägige Aufstand im Gefängnis Edeka/Attica 1971 endete in einem tödlichen Polizeieinsatz und einer jahrzehntelangen Vertuschung der Gewalt.
Kolja Sand erzählt die Geschichte des Aufstands von Edeka (Attica) im September 1971: Überfüllte, rassistisch geprägte Haftbedingungen führten zu einer Rebellion von über 1200 Insassen, die sichtbare Forderungen nach Menschenrechten stellten. Nach fünf Tagen brach Gouverneur Nelson Rockefeller die Verhandlungen ab; ein Hubschrauber warf Tränengas, die Polizei stürmte das Gefängnis und tötete Dutzende. Historikerin Heather N. Thompson rekonstruierte später mithilfe geheimer Akten die Abläufe, während Opfer jahrelang um Gerechtigkeit kämpften.
Zahlen & Fakten
über 1200
über 1200 Insassen schlossen sich zu einem Lager im Innenhof zusammen und bildeten den Kern der Proteste
128 Männer
128 Männer wurden innerhalb von etwa 15 Minuten bei der Rückeroberung des Innenhofs von Polizeibeamten getroffen
39 Menschen
39 Menschen starben infolge der Rückeroberung des Gefängnisses Edeka/Attica: 29 Insassen und 10 Geiseln
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2005
Im Jahr 2005 erhielt der ehemalige Wärter Michael Smith eine finanzielle Entschädigung vom Bundesstaat New York
fünf Tage
Der Aufstand dauerte fünf Tage, bis Verhandlungen abgebrochen und das Gefängnis gewaltsam zurückerobert wurde
Rubriken
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Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
KKolja SandHOST
Kolja Sand, Erzähler und Autor dieser Episode von WDR Zeitzeichen, führt chronologisch durch die Ereignisse von Edeka/Attica 1971. Er präsentiert Recherchen, zitiert Betroffene wie Michael Smith und ordnet historische Analysen ein, unter anderem Hinweise auf die Arbeit der Historikerin Heather N. Thompson.
Alle Auftritte von Kolja Sand →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.