Ein US-amerikanischer Sänger wurde in der DDR zum gefeierten Propagandastar, blieb privat unglücklich und starb 1986 unter bis heute umstrittenen Umständen.
Die Folge erzählt die Lebensgeschichte eines in den USA kaum erfolgreichen, im Ausland aber gefeierten Entertainers, der sich politisierte, in die Sowjetunion und schließlich in die DDR zog. Dort wurde er von Publikum und Parteifunktionären gehypt, gleichzeitig instrumentalisiert und am Ende künstlerisch isoliert. Sein Tod 1986 wurde zunächst als Unglücksfall gemeldet; später fand sich ein Abschiedsbrief, der einen Suizid nahelegt.
Zahlen & Fakten
47
Alter des Sängers zum Zeitpunkt des Todes
1938
Geburtsjahr (Vorort von Denver, Colorado)
12
Alter, in dem er seine erste Gitarre bekam
Weitere 5 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
1958
Unterschriebener Plattenvertrag bei Capital Records
1966
Jahr, in dem er aus Argentinien ausgewiesen wurde
1971
Erstes Gastspiel in der DDR
1972
Jahr, in dem er dauerhaft in die DDR zog
1973
Weltjugendspiele, bei denen er auftrat
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
RRüdiger Weidenfeld-KramerHOST
Autor der Folge für WDR Zeitzeichen; erzählt die Geschichte von David Bowie und Iggy Pop in Berlin und führt durch die erzählerische Einordnung der Stationen und Interviews.
Alle Auftritte von Rüdiger Weidenfeld-Kramer →SStefan WolleGAST
Stefan Wolle ist Historiker und sagt im Beitrag, er habe viele Jahre das DDR-Museum in Berlin geleitet. Er ordnet die Rolle des ausländischen Entertainers historisch ein, erklärt seine Wirkung auf Jugend und Staat und kommentiert die instrumentelle Nutzung durch SED-Funktionäre.
Alle Auftritte von Stefan Wolle →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.