Die Blutnacht von Kathmandu: Nepals ungeliebter König Gyanendra
4. Juni 2026 · 14 Min.
Ein Palastmassaker 2001 und die anschließende, umstrittene Thronbesteigung lösten Misstrauen, autoritäre Politik und schließlich das Ende der nepalischen Monarchie aus.
Die Folge rekonstruiert das Massaker im nepalesischen Königshaus von 2001 und die offiziellen sowie öffentlichen Reaktionen. Reporter Murat Kayi lässt Zeitzeugen und Experten wie Thomas Döhne sowie den nepalischen Konsul Ram Tapa zu Wort kommen, die Zweifel an der offiziellen Amok-Version und die Geheimhaltung schildern. Weiter wird gezeigt, wie die Thronbesteigung des umstrittenen Königs, seine autoritäre Politik während des Bürgerkriegs und dokumentierte Menschenrechtsverletzungen Massenproteste nach sich zogen und letztlich die Abschaffung der Monarchie ermöglichten. Die Episode ordnet politische Hintergründe und Folgen für Nepal ein.
Zahlen & Fakten
1. Juni 2001
Abend des Massakers im Königshaus
4. Juni 2001
Datum der formellen Thronbesteigung
17.000
Anzahl der Menschen, die im Bürgerkrieg bis 2006 ums Leben kamen (im Beitrag genannt)
Weitere 1 Zahl & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
240 Jahre
Laufzeit der nepalischen Monarchie bis zu ihrem Ende (im Beitrag genannt)
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
TThomas DöhneGAST
Langjährig in Nepal tätiger Kenner des Landes: arbeitete in der Entwicklungszusammenarbeit, als Berater staatlicher Einrichtungen und schrieb journalistisch über Nepal. Er berichtet in der Folge aus eigener Erfahrung, erklärt Hintergründe zu familiären Konflikten im Königshaus und bewertet Polizei- und Militäraspekte sowie die öffentliche Skepsis gegenüber der offiziellen Tathergangsdarstellung.
Alle Auftritte von Thomas Döhne →RRam TapaGAST
Der nepalische Konsul in Köln, der in der Folge schildert, wie die politische Lage und die Protestbewegungen in Nepal verliefen. Er kommentiert die Wahrnehmung des ehemaligen Königs in Teilen der Bevölkerung und beschreibt Beobachtungen zur Rückzugsphase nach der Abdankung.
Alle Auftritte von Ram Tapa →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.