CARE‑Pakete aus den USA linderten unmittelbar Hunger in Nachkriegs‑Europa und wurden in Deutschland zum starken Symbol humanitärer Hilfe und eines möglichen Neuanfangs.
Die Folge skizziert die dramatische Notsituation in Europa nach 1945, die Gründung der Hilfsorganisation CARE und die ersten Transporte von CARE‑Paketen aus den USA. Sie zeigt, wie die Pakete sowohl materielle Hilfe als auch ein emotionales Zeichen der Solidarität und Hoffnung für Hungernde darstellten. Zugleich wird die spätere Entwicklung von CARE thematisiert: Organisation, Neutralität, unterschiedliche Pakettypen und die anhaltende globale Notlage.
Zahlen & Fakten
10 Mio.
Anzahl CARE‑Pakete, die in der Folge in die USA‑Besatzungszone Deutschland geschickt wurden
100 Mio.
Anzahl CARE‑Pakete, die insgesamt nach Westeuropa verschickt wurden
12,8 Kilogramm
Brotzuweisung pro Monat für einen Normalverbraucher, März 1946
Weitere 6 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
6,4 Kilogramm
Brotzuweisung pro Monat, April 1946 (verringerte Ration wegen Engpässen)
15.000
erste CARE‑Pakete, die im April 1946 in Philadelphia auf ein Schiff verladen wurden
100
Anzahl der CARE‑Pakete, die US‑Präsident Truman persönlich kaufte und spendete
35.700
Anzahl Pakete an Bord des ersten Frachters, der am 15. Juli in Bremerhaven anlegte
14.000 Tonnen
Gewicht des Frachters ‚Golden Light‘, der Hilfsgüter nach Bremen brachte
15 Frachter pro Monat
Anzahl der Frachter, die inzwischen monatlich Bremen erreichen und Pakete liefern
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• Memorandum des britischen War Office (Dezember 1944) – Empfehlung zur Rationierung und Kontrolle der Lebensmittelversorgung
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
KKerstin BandsommGAST
Leiterin Kommunikation bei Care Deutschland; zeigt im Beitrag Archivmaterial zu frühen CARE‑Paketen (z. B. Dosenkakao, Milchkonserven) und erklärt deren Inhaltszusammensetzung und Bedeutung für Empfänger.
Alle Auftritte von Kerstin Bandsomm →TThorsten SmitGAST
Ausstellungsdirektor der Stiftung Haus der Geschichte in Bonn; erläutert, dass frühe CARE‑Pakete oft aus Soldatenrationen bestanden und zeigt Exponate aus der Dauerausstellung.
Alle Auftritte von Thorsten Smit →RRuth MüllerGAST
Zeitzeugin; erinnert sich an den Alltag nach dem Krieg, erzählt eindrücklich von täglichen Brotportionen, dem Aushalten von Hunger und der Vorsicht beim Einteilen der knappen Nahrungsmittel.
Alle Auftritte von Ruth Müller →GGeorges ZelzèreGAST
KZ‑Überlebender, der in einem historischen Film seine 1942 tätowierte Identifikationsnummer zeigt; beschreibt, wie das Empfangen eines CARE‑Pakets 1946 seinen Glauben an die Menschheit erneuerte.
Alle Auftritte von Georges Zelzère →KKarl Otto ZentlGAST
Generalsekretär von CARE Deutschland; spricht über die Entwicklung von CARE zur internationalen Hilfsorganisation, die Vielfalt der Pakettypen und die aktuellen Herausforderungen in Krisenregionen.
Alle Auftritte von Karl Otto Zentl →FFranz MünteferingGAST
SPD‑Politiker (Jahrgang 1940); erinnert sich an Kindheitserfahrungen in der Nachkriegszeit mit wenig Brot, kalten Wohnungen und fehlender Kohle und beschreibt so die Lebensumstände jener Zeit.
Alle Auftritte von Franz Müntefering →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.