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Giftiges Gold: Wie Mutters kleiner Helfer krank machte

19. August 2026 · 15 Min.

Das Kräutertonikum „Frauengold“ enthielt die krebserzeugende Aristolochiasäure und wurde 1981 aus gesundheitlichen Gründen verboten.

Zahlen & Fakten

16,5 %

Alkoholgehalt von Frauengold

350

Anzahl der Präparate, die Aristolochiasäure enthielten

80

Anzahl der Hersteller, die Aristolochiasäure in Präparaten verarbeiteten (mehr als 80 Hersteller)

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Themen & Erkenntnisse

Werbung und gesellschaftlicher Kontext · ab 00:54
Inhaltsstoffe und toxikologische Befunde · ab 06:21
Regulatorische Reaktion und offene Fragen zu Folgen · ab 11:49

Quellen

RechtDas Arzneimittelgesetz (1960 oder 1961) — im Beitrag genannt als frühe gesetzliche Grundlage

RechtÜberarbeitete Fassung des Altsalmittelgesetzes von 1976 — im Beitrag genannt als Grundlage für Stufenplan und Zulassungsanforderungen

Alle Quellen findest du in der vollständigen Folge

Wer spricht

A
Alexandra RegiertGAST

Empirische Kulturwissenschaftlerin an der Uni Regensburg; in der Folge erläutert sie ihre Forschung zu Paarbeziehungen in der Bundesrepublik seit 1945 und wie Werbekampagnen wie die für Frauengold das traditionelle Frauenbild und den Umgang mit Unzufriedenheit prägten.

Alle Auftritte von Alexandra Regiert
B
Bettina WarigGAST

Pharmaziehistorikerin, Professorin an der TU Braunschweig; forscht zur Geschichte der Arzneimittel mit Schwerpunkt auf Arzneiweinen und untersuchte archivalisch die Zusammensetzung, Werbung und toxikologischen Hinweise zu Frauengold.

Alle Auftritte von Bettina Warig
U
Ulrich HagemannGAST

Früherer Apotheker und einer der ersten Mitarbeiter des Instituts für Arzneimittel beim Bundesgesundheitsamt; berichtet in der Folge aus der Perspektive der Zulassungsbehörde und erinnert sich an den Verkaufsalltag mit Frauengold.

Alle Auftritte von Ulrich Hagemann

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