Das Kräutertonikum „Frauengold“ enthielt die krebserzeugende Aristolochiasäure und wurde 1981 aus gesundheitlichen Gründen verboten.
Die Folge zeichnet nach, wie das auf Alkoholbasis verkaufte Tonikum Frauengold ab den 1950er Jahren als Wohlfühl- und Alltagsmittel für Frauen beworben wurde. Untersuchungen und Tierversuche zeigten, dass die enthaltene Aristolochiasäure nierenschädigend und krebserzeugend ist. Nach einer Neubewertung durch die Zulassungsbehörde wurde die Zulassung 1981 widerrufen. Unklar bleibt bis heute, wie viele Frauen durch die Substanz geschädigt wurden.
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
AAlexandra RegiertGAST
Empirische Kulturwissenschaftlerin an der Uni Regensburg; in der Folge erläutert sie ihre Forschung zu Paarbeziehungen in der Bundesrepublik seit 1945 und wie Werbekampagnen wie die für Frauengold das traditionelle Frauenbild und den Umgang mit Unzufriedenheit prägten.
Alle Auftritte von Alexandra Regiert →BBettina WarigGAST
Pharmaziehistorikerin, Professorin an der TU Braunschweig; forscht zur Geschichte der Arzneimittel mit Schwerpunkt auf Arzneiweinen und untersuchte archivalisch die Zusammensetzung, Werbung und toxikologischen Hinweise zu Frauengold.
Alle Auftritte von Bettina Warig →UUlrich HagemannGAST
Früherer Apotheker und einer der ersten Mitarbeiter des Instituts für Arzneimittel beim Bundesgesundheitsamt; berichtet in der Folge aus der Perspektive der Zulassungsbehörde und erinnert sich an den Verkaufsalltag mit Frauengold.
Alle Auftritte von Ulrich Hagemann →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.