Das Kräutertonikum „Frauengold“ enthielt die krebserzeugende Aristolochiasäure und wurde 1981 aus gesundheitlichen Gründen verboten.
Zahlen & Fakten
16,5 %
Alkoholgehalt von Frauengold
350
Anzahl der Präparate, die Aristolochiasäure enthielten
80
Anzahl der Hersteller, die Aristolochiasäure in Präparaten verarbeiteten (mehr als 80 Hersteller)
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• RechtDas Arzneimittelgesetz (1960 oder 1961) — im Beitrag genannt als frühe gesetzliche Grundlage
• RechtÜberarbeitete Fassung des Altsalmittelgesetzes von 1976 — im Beitrag genannt als Grundlage für Stufenplan und Zulassungsanforderungen
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
AAlexandra RegiertGAST
Empirische Kulturwissenschaftlerin an der Uni Regensburg; in der Folge erläutert sie ihre Forschung zu Paarbeziehungen in der Bundesrepublik seit 1945 und wie Werbekampagnen wie die für Frauengold das traditionelle Frauenbild und den Umgang mit Unzufriedenheit prägten.
Alle Auftritte von Alexandra Regiert →BBettina WarigGAST
Pharmaziehistorikerin, Professorin an der TU Braunschweig; forscht zur Geschichte der Arzneimittel mit Schwerpunkt auf Arzneiweinen und untersuchte archivalisch die Zusammensetzung, Werbung und toxikologischen Hinweise zu Frauengold.
Alle Auftritte von Bettina Warig →UUlrich HagemannGAST
Früherer Apotheker und einer der ersten Mitarbeiter des Instituts für Arzneimittel beim Bundesgesundheitsamt; berichtet in der Folge aus der Perspektive der Zulassungsbehörde und erinnert sich an den Verkaufsalltag mit Frauengold.
Alle Auftritte von Ulrich Hagemann →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.