Gret Simor erläutert, wie das 1926 vorgestellte 'Kleine Schwarze' Modekonventionen aufbrach und zur Ikone der Selbstbestimmung wurde.
In der WDR Zeitzeichen-Folge rekonstruiert Steffi Tenhaven die Entstehung des 'Kleinen Schwarzen' und seine Wirkungsgeschichte. Expertin Gret Simor erklärt, wie Coco Chanels 1926 in der Vogue erschienene Skizze ein schlichtes, praktisches Kleid präsentierte, das Korsett und rigide Geschlechterbilder infrage stellte. Die Folge zeichnet nach, wie das Kleid durch Massenproduktion und Popkultur (u. a. Film) demokratisiert und zur universellen Mode-Ikone wurde.
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Wer spricht
GGret SimorGAST
Professorin für Modedesign an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin. Geboren 1966 in der DDR, lernte sie das Schneiderhandwerk in einem volkseigenen Betrieb, verließ mit Anfang 20 die DDR, studierte in West-Berlin und London und arbeitete später international als Modedesignerin für Marken wie Donna Karan, Hugo Boss und Chanel.
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