Gret Simor erläutert, wie das 1926 vorgestellte 'Kleine Schwarze' Modekonventionen aufbrach und zur Ikone der Selbstbestimmung wurde.
In der WDR Zeitzeichen-Folge rekonstruiert Steffi Tenhaven die Entstehung des 'Kleinen Schwarzen' und seine Wirkungsgeschichte. Expertin Gret Simor erklärt, wie Coco Chanels 1926 in der Vogue erschienene Skizze ein schlichtes, praktisches Kleid präsentierte, das Korsett und rigide Geschlechterbilder infrage stellte. Die Folge zeichnet nach, wie das Kleid durch Massenproduktion und Popkultur (u. a. Film) demokratisiert und zur universellen Mode-Ikone wurde.
Zahlen & Fakten
95 %
Anteil der Frauen in der DDR, die berufstätig waren.
1926
Jahr, in dem die Vogue die Skizze des 'Kleinen Schwarzen' von Coco Chanel abdruckte.
1920
Jahr der landesweiten Einführung des Frauenwahlrechts in den USA (im Gespräch als historische Einordnung).
Weitere 3 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
100 Jahre
Hinweis im Beitrag, dass das Kleid seit etwa 100 Jahren Modegeschichte prägt.
17 m → 6 m
Vergleich des durchschnittlichen Stoffverbrauchs für Damenkleider vor dem Ersten Weltkrieg (17 Meter) und danach (etwa 6 Meter).
1994
Jahr, in dem Lady Diana mit dem sogenannten 'Revenge Dress' für Schlagzeilen sorgte.
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• ArtikelVogue (Abdruck der Skizze von Coco Chanel, 1926)
• BuchRoman 'Breakfast at Tiffany's' von Truman Capote
• VideoKinofilm 'Frühstück bei Tiffany' (Verfilmung des Romans, ikonische Szene mit Audrey Hepburn)
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
GGret SimorGAST
Professorin für Modedesign an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin. Geboren 1966 in der DDR, lernte sie das Schneiderhandwerk in einem volkseigenen Betrieb, verließ mit Anfang 20 die DDR, studierte in West-Berlin und London und arbeitete später international als Modedesignerin für Marken wie Donna Karan, Hugo Boss und Chanel.
Alle Auftritte von Gret Simor →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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