Im Juni 1931 zeigte der Kölner Zoo eine rassistische Völkerschau, in der Menschen aus Neukaledonien als angebliche „Kannibalen“ ausgestellt wurden.
Die Folge beschreibt, wie der Kölner Zoo im Sommer 1931 eine Völkerschau mit Angehörigen der Kanak aus Neukaledonien veranstaltete: Die Gruppe trat in einem nachgebauten Dorf auf, wurde als exotische Attraktion und angebliche Kannibalen beworben und zog zehntausende Besucher an. Presse, Politik und Wirtschaft unterstützten das Spektakel, während Kritik marginal blieb. Heute fehlt im Zoo weitgehend eine sichtbare Aufarbeitung dieser kolonialen Vergangenheit; Erinnerungsarbeit wird von Schulen und Nachfahren angemahnt.
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
JJudith SchöneGAST
Lehrerin für Geschichte am Ursulinen-Gymnasium; sie hat die Geschichts- und Politikwerkstatt eingeführt, in der Schülerinnen und Schüler lokalhistorisch zur Kolonialgeschichte recherchieren und das Projekt zu den Völkerschauen im Kölner Zoo betreuten.
Alle Auftritte von Judith Schöne →AAnna Schön-HengsbachGAST
Schülerin der Geschichts- und Politikwerkstatt am Ursulinen-Gymnasium, Jahrgangsstufe 9; sie forschte im Schulprojekt zum Thema ‚Zinitik, Exotik‘ und reflektiert über das Vergessen kolonialer Praxis und die Wirkung von Völkerschauen.
Alle Auftritte von Anna Schön-Hengsbach →SSophia RosarioGAST
Schülerin der Geschichts- und Politikwerkstatt am Ursulinen-Gymnasium, Jahrgangsstufe 9; beteiligt an der Recherche zu den Völkerschauen im Kölner Zoo und kommentiert Folgen wie die Verbreitung von Stereotypen, Sexualisierung und die Notwendigkeit von Erinnerung.
Alle Auftritte von Sophia Rosario →MMarianne Bechers-GerstGAST
Mitherausgeberin des Buchs ‚Köln und der deutsche Kolonialismus – eine Spurensuche‘ und Professorin an der Universität Köln; sie erläutert in der Folge koloniale Kontinuitäten, die Rolle von Völkerschauen und die Bedeutung lokaler Erinnerungsarbeit.
Alle Auftritte von Marianne Bechers-Gerst →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.