Kolonialkochbücher zeigen, wie deutsche Frauen versuchten, die ‚deutsche‘ Küche in den Kolonien zu bewahren und dabei Ersatzzutaten nutzten; sie offenbaren zugleich alltäglichen Rassismus und koloniale Machtverhältnisse.
In diesem Beitrag beleuchtet Maren Gottschalk, wie seit 1906 Kolonialkochbücher koloniale Alltagspraxis und Ideologie transportierten. Dr. Regina Frisch erläutert, dass diese Bücher weniger exotische Rezeptvielfalt als vielmehr Anleitungen bieten, wie ‚deutsch‘ unter tropischen Bedingungen gekocht werden kann. Sie zeigen Ersatzstoffe, Umgang mit Dienstpersonal und Krankenkost und offenbaren so die Verflechtung von Haushaltsführung mit rassistischen und hierarchischen Strukturen.
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MMaren GottschalkHOST
Autorin der Folge. Sie erzählt die Reportage über Kolonialkochbücher und den Alltag deutscher Frauen in den Kolonien und führt durch historische Kontexte und Beispiele aus Quellen und Rezensionen.
Alle Auftritte von Maren Gottschalk →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.