Nostradamus’ vage, bildhafte Vierzeiler und ihr Entstehungskontext erklären seine anhaltende Popularität eher als eine konkrete Zukunftsvorhersage.
Die Folge rekonstruiert Leben und Werk von Nostradamus und erklärt, warum seine Texte bis heute wiederkehrend gedeutet werden. Autor Christoph Formweg führt durch die Biographie und die Entstehungsbedingungen; Expert:innen wie Eberhard Bauer und Mireille Huchamp erläutern, dass Vieldeutigkeit, historische Ängste und nachträgliche Interpretationen die Wahrnehmung seiner Zenturien prägen. Kritische Beispiele zeigen Fehler in konkreten Horoskopen und die Rolle von Kommerzialisierung und Projektion in der Nostradamus-Rezeption.
Zahlen & Fakten
2. Juli 1566
Todestag von Nostradamus
3797
Im Text genannte Jahresangabe, bis zu der seine Prophezeiungen reichen sollen
100
Anzahl der Verse pro ‚Zenturie‘
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1555
Jahr, in dem Nostradamus erste Vorhersagen mit Vierzeilern veröffentlichte
4.000
Im Text genannte Gesamtzahl der Verse/Prophezeiungen
460
Im Text genannte Anzahl Jahre seit seinem Tod (‚vor 460 Jahren‘)
50
Anzahl der aufgetauchten Briefe, von denen mehr als die Hälfte an Deutsche gerichtet sind
über 100
Seitenanzahl (‚über 100 Seiten‘) für ein Geburtshoroskop im Transkript
44
Alter, in dem Nostradamus zum zweiten Mal heiratete ('Im Alter von 44 Jahren')
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• BuchKurt Allgaier: Nostradamus, was jetzt auf uns zukommt (2014)
• BuchGuide des Chemin de France (zeitgenössischer französischer Straßenführer)
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
CChristoph FormwegHOST
Autor dieser Folge (im Transkript genannt). Er führt durch die Sendung, berichtet über Leben, Werk und Rezeption von Nostradamus und präsentiert Statements und Analysen.
Alle Auftritte von Christoph Formweg →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.