Der Große Friede von Montreal am 4. August 1701 beendete vorübergehend die hundertjährigen sogenannten "Biberkriege" und ordnete die Macht- und Handelsverhältnisse zwischen französischen Kolonialinteressen und zahlreichen indigenen Nationen neu.
Am 4. August 1701 unterzeichneten Delegierte aus fast 40 indigenen Nationen bei Montreal einen umfassenden Frieden nach mehr als hundert Jahren gewaltsamer Auseinandersetzungen. Die Folge beschreibt, wie der transatlantische Pelzhandel, französisch‑britische Kolonialpolitik und komplexe innerindigene Allianzen die Konflikte antrieben. Der Amerikanist Michael Hochgeschwender erläutert Sprachgruppen, gesellschaftliche Strukturen und verschiedene Erklärungstheorien für die Kriege. Der Vertrag führte zu einem fragilen Frieden, der etwa fünfzig Jahre hielt, bevor neue koloniale Kriege die Region erneut destabilisierten.
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