Ein gefeierter Amsterdamer Maler gerät 1656 in die Insolvenz; trotz finanzieller Verluste bleibt er künstlerisch eigenwillig und schafft ein intensives, psychologisch durchdrungenes Spätwerk.
Die Folge zeichnet den Aufstieg eines Malers in der boomenden Handelsstadt Amsterdam, sein luxuriöses Leben und seine Sammelleidenschaft nach. Kunsthistoriker Justus Lange und Jochen Sander erklären, wie Markt, Familie und Stilwandel seinen Erfolg bestimmten. Am 26. Juli 1656 wird die Zahlungsunfähigkeit erklärt, Haus und Sammlung werden inventarisiert und verkauft. Abschließend wird das späte Werk als kompromisslose, emotionale Auseinandersetzung mit Verlust und Vergänglichkeit gewürdigt.
Zahlen & Fakten
26. Juli 1656
Datum, an dem seine Zahlungsunfähigkeit erklärt und ein Treuhänder bestellt wird
1639
Jahr, in dem er das große Haus in der Brestrad kaufte und dort einzog
13.000 Gulden
Kaufpreis für das Haus in der Brestrad, bezahlt nach dem Erfolg mit Großaufträgen
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1642
Jahr eines Selbstbildnisses, das im Text als Höhepunkt des Erfolgs erwähnt wird
100 Gulden
Zeitweiser Preis für ein Druckblatt (Kupferstich) auf dem Markt
18
Anzahl der individuell dargestellten Milizangehörigen, die für die 'Nachtwache' jeweils zahlten
mehr als 30
Gesamtzahl der Figuren im Gemälde der Miliz ('Nachtwache')
3,6 mal 4,4 Meter
Angabe zur Größe des Gruppenbildes ('Nachtwache')
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
AAnja ReinhardtHOST
Autorin und Erzählerin dieser WDR Zeitzeichen-Folge; sie führt durch die Biografie, den Aufstieg, die Insolvenz und das späte Werk des porträtierten Künstlers.
Alle Auftritte von Anja Reinhardt →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.