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Rembrandt: Vom Star-Maler zum bankrotten Außenseiter

26. Juli 2026 · 15 Min.

Ein gefeierter Amsterdamer Maler gerät 1656 in die Insolvenz; trotz finanzieller Verluste bleibt er künstlerisch eigenwillig und schafft ein intensives, psychologisch durchdrungenes Spätwerk.

Die Folge zeichnet den Aufstieg eines Malers in der boomenden Handelsstadt Amsterdam, sein luxuriöses Leben und seine Sammelleidenschaft nach. Kunsthistoriker Justus Lange und Jochen Sander erklären, wie Markt, Familie und Stilwandel seinen Erfolg bestimmten. Am 26. Juli 1656 wird die Zahlungsunfähigkeit erklärt, Haus und Sammlung werden inventarisiert und verkauft. Abschließend wird das späte Werk als kompromisslose, emotionale Auseinandersetzung mit Verlust und Vergänglichkeit gewürdigt.

Zahlen & Fakten

26. Juli 1656

Datum, an dem seine Zahlungsunfähigkeit erklärt und ein Treuhänder bestellt wird

1639

Jahr, in dem er das große Haus in der Brestrad kaufte und dort einzog

13.000 Gulden

Kaufpreis für das Haus in der Brestrad, bezahlt nach dem Erfolg mit Großaufträgen

Weitere 5 Zahlen & Fakten anzeigen

1642

Jahr eines Selbstbildnisses, das im Text als Höhepunkt des Erfolgs erwähnt wird

100 Gulden

Zeitweiser Preis für ein Druckblatt (Kupferstich) auf dem Markt

18

Anzahl der individuell dargestellten Milizangehörigen, die für die 'Nachtwache' jeweils zahlten

mehr als 30

Gesamtzahl der Figuren im Gemälde der Miliz ('Nachtwache')

3,6 mal 4,4 Meter

Angabe zur Größe des Gruppenbildes ('Nachtwache')

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Rubriken

Themen & Erkenntnisse

Einstieg: Rembrandts Status und Lebenswelt in Amsterdam · ab 00:30
Aufstieg und Unternehmerisches: Werkstatt, Auftraggeber, Familie · ab 02:38
Krise, Insolvenz und spätes Werk · ab 11:20

Wer spricht

A
Anja ReinhardtHOST

Autorin und Erzählerin dieser WDR Zeitzeichen-Folge; sie führt durch die Biografie, den Aufstieg, die Insolvenz und das späte Werk des porträtierten Künstlers.

Alle Auftritte von Anja Reinhardt

KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.