Das Zarenreich zwang 1916 muslimische Männer in Zentralasien zu Arbeiten und Hilfsdiensten für den Krieg – das löste einen blutigen Aufstand aus und zeigt koloniale Gewalt und die Nachfrage nach „Menschenmaterial“ im Ersten Weltkrieg.
Der Beitrag beleuchtet, wie im Ersten Weltkrieg Kolonialmächte Millionen Menschen aus ihren Kolonien mobilisierten und wie Russland ab Juni 1916 muslimische Männer aus Zentralasien zwang, hinter der Front zu arbeiten. Historikerin Franziska Davis wird herangezogen, um die Zwangsrekrutierung, den Aufstand und die brutale Niederschlagung zu erklären. Die Folge zieht Kontinuitäten zur Sowjetzeit und stellt Parallelen zur Mobilisierung von Minderheiten in jüngeren russischen Militäroperationen heraus.
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Wer spricht
HHeiner WemberHOST
Autor der Folge und Erzähler dieses WDR Zeitzeichen-Beitrags; zeichnet den Lebensweg des geretteten Lehrlings bis zur wissenschaftlichen Anerkennung nach und führt durch die Episode.
Alle Auftritte von Heiner Wember →FFranziska DavisGAST
Historikerin in Potsdam, die ihre Doktorarbeit über Muslime in der russischen Armee schrieb und daraus das englischsprachige Buch 'Muslims in the Russian Army' publizierte. Im Beitrag erklärt sie die Zwangsrekrutierung 1916 in Zentralasien, die Gründe für die Revolte, die Gewaltwellen und die langfristigen kolonialen Muster, die sich bis in die Sowjetzeit fortsetzten.
Alle Auftritte von Franziska Davis →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.