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Timbuktu: Wie die Wüstenstadt zum Mythos wird

18. August 2026 · 14 Min.

Timbuktu wurde über Jahrhunderte zum Mythos, weil Reichtum, gelehrte Ansiedlung und Erzählungen seine Bedeutung überhöhten; tatsächlich liegt der Wert in den zahlreichen Manuskripten, nicht im Gold.

Die Folge zeichnet nach, wie die Pilgerreise eines malischen Herrschers im 14. Jahrhundert und die gezielte Ansiedlung von Gelehrten Timbuktu in der arabischsprachigen Welt berühmt machten. Spätere europäische Expeditionen suchten vor allem den legendären Goldreichtum, fanden aber vor allem reiche Handschriftensammlungen. Die Sendung beleuchtet historische Etappen, Entdeckerreisen und die heutige Bedrohung der Stadt und ihrer Archive.

Rubriken

Themen & Erkenntnisse

Mansa Musas Pilgerreise und die Entstehung des Mythos · ab 00:58
Europäische Entdeckungsreisen und das Bild vom Gold · ab 07:59
Manuskripte, Bedrohungen und heutige Rettungsmaßnahmen · ab 11:44

Wer spricht

M
Murad KaiHOST

Autor und Sprecher der Episode; er erzählt die historische Entwicklung Timbuktus, verbindet Quellen- und Forschungsergebnisse und führt durch die Darstellung von Pilgerreisen, Entdeckerexpeditionen und aktuellen Bedrohungen der Stadt.

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K
Katharina MonsGAST

Wissenschaftlerin am Kölner Institut für Afrikanistik und Ägyptologie, forscht zu westafrikanischer Geschichte und Sprachen; in der Folge erläutert sie die ökonomischen Folgen von Mansa Musas Pilgerzug und die politische Strategie hinter der Ansiedlung von Gelehrten in Timbuktu.

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