Deutschland kann seine Energieversorgung krisenfester machen, indem es erneuerbare Energien schneller ausbaut, Marktregeln (Umlagen, Netzentgelte, Redispatch) modernisiert und gezielt Reserven und Kapazitätsmechanismen schafft.
In der Folge analysiert Hauke Herrmann den aktuellen Energiemix, zeigt die Fortschritte bei Wind und PV sowie die steigende Bedeutung von Speichern. Er unterscheidet Kosten- von Versorgungskrisen und kritisiert kurzfristige Entlastungsmaßnahmen wie Tankrabatte. Als zentrale Maßnahmen nennt er staatliche Vorsorge (z.B. Gasreserve), Abschaffung fossiler Subventionen und ein "Software-Update" für das Stromsystem: Reformen bei Netzentgelten, Redispatch und einem Kapazitätsmarkt zur Sicherstellung von Spitzenleistung.
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Wer spricht
NNadine KreuzerHOST
Nadine Kreuzer ist Journalistin und Moderatorin des Podcasts „Wenden bitte!“. Sie führt durch das Gespräch und stellt die Fragen zur Energieversorgung und Klimapolitik.
Alle Auftritte von Nadine Kreuzer →MMendi SchossigHOST
Mendi Schossig leitet die Kommunikation am Öko‑Institut und co-moderiert die Folge; er bringt institutionelle Perspektiven und Nachfragen in die Diskussion ein.
Alle Auftritte von Mendi Schossig →HHauke HerrmannGAST
Hauke Herrmann ist Senior Researcher im Bereich Energie & Klimaschutz am Berliner Öko‑Institut. Seit etwa 17 Jahren untersucht er marktbasierte Instrumente der Klimapolitik, Strommarktdesign und die Frage, wie viel gesicherte Leistung ein zunehmend erneuerbares System benötigt; in der Folge erläutert er technische, ökonomische und politische Lösungen für Versorgungssicherheit.
Alle Auftritte von Hauke Herrmann →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.