
Warum der Glaube ans ewige Wirtschaftswachstum überholt ist #Degrowth | Mit Lea Trogrlić
15. Juli 2026 · 19 Min.
Lea Troglic erklärt, dass sich die Wirtschaft vom Wachstumsdogma lösen muss: Degrowth fordert Suffizienz, soziale Gerechtigkeit und Demokratisierung der Wirtschaft als Alternativen zum grenzenlosen BIP‑Wachstum.
In der Folge diskutiert Moderator Nico Meyer mit der Entwicklungs‑ und Umweltökonomin Lea Troglic die Kernideen von Degrowth. Troglic kritisiert das BIP als ungeeigneten Maßstab, betont die Grenzen grüner Technologien und plädiert für Suffizienz, stärkere öffentliche Dienstleistungen und demokratische Kontrolle wirtschaftlicher Prozesse. Als praktische Schritte nennt sie Verringerung von Ungleichheit, Ausweitung der Grundversorgung und die Demokratisierung von Produktionsentscheidungen.
Zahlen & Fakten
3
Troglic nennt drei zentrale Säulen: Ungleichheit bekämpfen, Demokratie stärken, Suffizienz fördern.
2050
Bezugspunkt für Klimaziele: bis 2050 sollen die Emissionen netto null sein (Diskussion zur Geschwindigkeit technologischer Lösungen).
2019
Erwähnung der Klimastreiks 2019 als ein Beispiel für sozialen Druck und politisches Engagement.
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
NNico MeyerHOST
Host und Moderator des Podcasts «Wir müssen reden. Public Eye spricht Klartext». Führt durch das Interview, stellt Fragen zur Kritik am BIP und leitet in die Diskussion zu politischen Konsequenzen.
Alle Auftritte von Nico Meyer →LLea TroglicGAST
Entwicklungs‑ und Umweltökonomin, beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit Degrowth und Postwachstum. In der Folge erläutert sie theoretische Grundlagen, kritisiert das BIP und grüne Wachstumsversprechen und skizziert politische Maßnahmen wie Suffizienz, Stärkung öffentlicher Dienstleistungen und Demokratisierung wirtschaftlicher Entscheidungsprozesse.
Alle Auftritte von Lea Troglic →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.