Industrie verliert jeden Monat 15.000 Arbeitsplätze; Grundsicherung kommt
30. Juni 2026 · 25 Min.
Die deutsche Industrie verliert systematisch jeden Monat 15.000 Arbeitsplätze und steckt in einer schleichenden Deindustrialisierung, die nur durch verstärkte Investitionen in neue Geschäftsmodelle und Innovation aufzuhalten ist.
Die Sendung beleuchtet die dramatische Lage am deutschen Arbeitsmarkt, angetrieben durch Industrieabbau – exemplarisch Volkswagens Ankündigung von 100.000 Stellenstreichungen. Der Arbeitsmarktforscher Enzo Weber warnt vor einer Erneuerungskrise: Während große Konzerne zwar Schlagzeilen machen, verlieren kleine und mittlere Unternehmen in der Industrie seit vier Jahren erheblich an Beschäftigung. Die Hoffnung liegt auf neuen industriellen Geschäftsmodellen, Investitionen in Infrastruktur und Gründungsförderung. Parallel tritt ab dem nächsten Tag die Grundsicherung in Kraft, die verstärkt auf Arbeitsvermittlung setzt und Leistungen bei Pflichtverletzungen sofort kürzen kann.
Rubriken
Organisationen
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
DDorothee HolzHOST
Moderatorin bei Deutschlandfunk, moderiert die Folge und verabschiedet sich am Ende der Sendung; leitete durch Themen wie Mercedes‑Zahlen, KI‑Sicherheit und Tourismusberichte.
Alle Auftritte von Dorothee Holz →JJörg KrämerGAST
Chefvolkswirt der Commerzbank; einer der bekanntesten deutschen Bankvolkswirte und regelmäßiger Kommentator bei Deutschlandfunk zu Konjunktur, Arbeitsmarkt und Wirtschaftspolitik.
Alle Auftritte von Jörg Krämer →EEnzo WeberGAST
Prof. Dr. Enzo Weber ist am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) tätig und leitet dort den Forschungsbereich Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen; zudem ist er Wirtschaftsprofessor an der Universität Regensburg. Im Gespräch analysiert er Arbeitsmarktstatistiken, politische Anreize, Folgen für Krankheitsstände und mögliche Alternativen zur aktuellen Lohnfortzahlungsregelung.
Alle Auftritte von Enzo Weber →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.