Uniper: Soll der Staat mehr Unternehmer wagen? / Chemie und Emissionshandel
11. August 2026 · 25 Min.
Die Folge diskutiert, ob Staatseigentum am Beispiel Uniper aktiv zur ökologischen Transformation genutzt werden sollte und beleuchtet zusätzlich die Probleme der Chemieindustrie im Emissionshandel sowie lokale Wirtschaftseffekte einer Sonnenfinsternis.
Zahlen & Fakten
14 Milliarden Euro
Steuergelder, die in die Rettung von Uniper geflossen sind.
über 99 %
Anteil von Uniper, der inzwischen in staatlicher Hand ist.
25 % plus eine Aktie
Sperrminorität, die der Bund nach der Reprivatisierung behalten will.
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• RedeMichael Pahle (Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung): Aussage, dass die Chemiebranche bisher viele Emissionszertifikate kostenlos erhält und der Druck durch den Emissionshandel bislang begrenzt ist.
• RedeMatthias Belitz (Verband der chemischen Industrie): Aussage, dass für die Transformation klimaneutraler Strom, Wasserstoff, CO2 sowie die zugehörige Infrastruktur fehlen.
• RedeChristian Kuhlmann (Evonik-Chef): Kritik am europäischen Emissionshandel und Forderung nach Reform oder Aussetzung, weil dringend benötigte Investitionsmittel sonst in CO2-Kosten gebunden würden.
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
JJosefine SchulzHOST
Josefine Schulz ist Moderatorin und Journalistin beim Deutschlandfunk und Co‑Host des Podcasts „Der Tag“. In dieser Folge leitet sie durch die Themen, moderiert Interviews und ordnet politische sowie gesellschaftliche Hintergründe ein.
Alle Auftritte von Josefine Schulz →PPatrick KaczmaczekGAST
Patrick Kaczmaczek ist Ökonom am Kompetenzzentrum Transformation der Universität Mannheim; im Interview erläutert er ordoliberale Prinzipien, die Rolle des Staates als Eigentümer und argumentiert für stärkere staatliche Steuerung in Schlüsselbereichen zur Unterstützung der ökologischen Transformation.
Alle Auftritte von Patrick Kaczmaczek →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.