Uniper: Soll der Staat mehr Unternehmer wagen? / Chemie und Emissionshandel
11. August 2026 · 25 Min.
Die Folge diskutiert, ob Staatseigentum am Beispiel Uniper aktiv zur ökologischen Transformation genutzt werden sollte und beleuchtet zusätzlich die Probleme der Chemieindustrie im Emissionshandel sowie lokale Wirtschaftseffekte einer Sonnenfinsternis.
Zunächst wird der Fall Uniper skizziert: Nach staatlicher Rettung ist der Konzern wieder finanziell stabil, der Bund plant eine Reprivatisierung, will aber eine Sperrminorität behalten. Im anschließenden Gespräch wird die Frage erörtert, ob der Staat als Eigentümer stärker industriepolitisch eingreifen sollte, um Infrastruktur und Klimaziele zu fördern, oder ob dies wirtschaftliche Nachteile birgt. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Chemieindustrie: Fehlende Voraussetzungen wie klimaneutraler Strom, Wasserstoff und Infrastruktur bremsen die Dekarbonisierung, während der Emissionshandel zusätzlichen Kostendruck erzeugt. Abschließend zeigt ein Bericht, wie eine Sonnenfinsternis kurzfristig ländliche spanische Regionen wirtschaftlich beleben könnte.
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Wer spricht
JJosefine SchulzHOST
Josefine Schulz ist Moderatorin und Journalistin beim Deutschlandfunk und Co‑Host des Podcasts „Der Tag“. In dieser Folge leitet sie durch die Themen, moderiert Interviews und ordnet politische sowie gesellschaftliche Hintergründe ein.
Alle Auftritte von Josefine Schulz →PPatrick KaczmaczekGAST
Patrick Kaczmaczek ist Ökonom am Kompetenzzentrum Transformation der Universität Mannheim; im Interview erläutert er ordoliberale Prinzipien, die Rolle des Staates als Eigentümer und argumentiert für stärkere staatliche Steuerung in Schlüsselbereichen zur Unterstützung der ökologischen Transformation.
Alle Auftritte von Patrick Kaczmaczek →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.