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Festivalland Brandenburg: Kleine Veranstaltungen unter Druck

7. August 2026 · 3 Min.

Kleine Festivals in Brandenburg stehen laut Simon Knopp-Jakobsen durch gestiegene Fixkosten und Gebühren unter massivem Finanzdruck; auch Veranstalter Jan Sade vom Sägewerk-Festival spürt die Belastung.

Die Folge beschreibt, wie Festivals in Brandenburg Besucher:innen und Geld in die Region bringen, aber zugleich durch erhöhte Fixkosten unter Druck geraten. Simon Knopp-Jakobsen vom Zentrum Pop warnt, dass besonders kleine Festivals mit maximal 5000 Besuchern existenziell bedroht sind. Jan Sade vom Sägewerk-Festival erklärt, dass seine gemeinnützige, ehrenamtlich organisierte Veranstaltung zwar derzeit noch gute Ticketverkäufe hat, die Lage sich aber schnell verschlechtern kann. Gefordert werden Erleichterungen bei Gebühren und Genehmigungen.

Themen & Erkenntnisse

Wirtschaftliche Bedeutung von Festivals für die Region · ab 00:00
Gestiegene Fixkosten und Druck auf kleine Festivals · ab 00:43
Praxisbeispiel: das Sägewerk-Festival · ab 01:01
Vorgeschlagene Entlastungen und Warnung vor Folgen · ab 02:07

Wer spricht

S
Simon Knopp-JakobsenGAST

Simon Knopp-Jakobsen ist vom Brandenburger Verband für Soziokultur, Popularmusik und Festivals (Zentrum Pop). Er verweist im Beitrag darauf, dass der Verband im Oktober konkrete Zahlen präsentieren werde, warnt vor dem Aus kleiner Festivals durch gestiegene Fixkosten und fordert Entlastungen bei Gebühren und Genehmigungen.

Alle Auftritte von Simon Knopp-Jakobsen →
J
Jan SadeGAST

Jan Sade ist Mitorganisator des Brandenburger Technofestivals Sägewerk. Er berichtet, dass das Festival seit fünf Jahren Ende August auf dem ehemaligen Militärflughafen Cottbus‑Drewitz stattfindet, vom gemeinnützigen Verein mit circa 60 Ehrenamtlichen getragen wird und etwa 4.500 Gäste anzieht; finanziell lohne es sich ohne größere Sponsorengelder kaum.

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