Lukas Sander: Hitze reduziert Produktivität, erhöht Krankheits- und Unfallrisiken und verursacht erhebliche volkswirtschaftliche Kosten — Hitzeschutz ist deshalb ein wirtschaftlich relevanter Faktor.
Der Extremsommer 2026 verursachte laut Greenpeace massive Schäden; Lukas Sander von Prognos bestätigt, dass diese Größenordnung plausibel ist, weist aber auf methodische Vereinfachungen hin. Er erklärt, dass Hitze drei Hauptkanäle hat: Produktivitätsverlust, höhere Krankheitsraten und ein erhöhtes Unfallrisiko. Schon einzelne Hitzetage verursachen hohe Tagesverluste, und langfristig können Untätigkeit gegenüber Klimaschutz und Anpassung weit größere Schäden bedeuten.
Zahlen & Fakten
36 Milliarden Euro
Greenpeace-Schätzung zu Kosten des Extremsommers 2026
431 Millionen Euro
Geschätzte Kosten eines einzelnen Hitzetags (über 30 °C) für die deutsche Wirtschaft
7 %
Anstieg des Unfallrisikos an einem Hitzetag
Weitere 5 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
2 % pro Grad
Geschätzter Rückgang der Produktivität für jedes Grad über 25 °C
900 Milliarden Euro
Prognose: Kosten des Klimawandels bis 2050 ohne Klimaschutz
280 Milliarden Euro
Prognose: Kosten bis 2050 bei umgesetztem Klimaschutz und Anpassung
über 600 Milliarden Euro
Differenz der Schadenskosten bis 2050 zwischen Untätigkeit und Maßnahmen (laut Prognos-Rechnung)
25 °C
Temperaturschwelle, ab der Produktivitätsverluste beginnen
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• StudieGreenpeace (Berechnung: Extremsommer 2026 verursachte Kosten von mindestens 36 Milliarden Euro)
• StudiePrognos AG (Untersuchung zu Kosten von Hitze in der Arbeitswelt im Auftrag des Bundesarbeitsministeriums)
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
LLukas SanderGAST
Senior Projektleiter Klimafolgen und Klimaanpassung bei der Prognos AG; erläuterte die Methode der Kostenberechnung für Hitzetage und erklärte, warum Produktivitätsverluste dominieren.
Alle Auftritte von Lukas Sander →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
