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Forscher: Hitze hat großen Effekt auf Volkswirtschaft

24. August 2026 · 7 Min.

Lukas Sander: Hitze reduziert Produktivität, erhöht Krankheits- und Unfallrisiken und verursacht erhebliche volkswirtschaftliche Kosten — Hitzeschutz ist deshalb ein wirtschaftlich relevanter Faktor.

Der Extremsommer 2026 verursachte laut Greenpeace massive Schäden; Lukas Sander von Prognos bestätigt, dass diese Größenordnung plausibel ist, weist aber auf methodische Vereinfachungen hin. Er erklärt, dass Hitze drei Hauptkanäle hat: Produktivitätsverlust, höhere Krankheitsraten und ein erhöhtes Unfallrisiko. Schon einzelne Hitzetage verursachen hohe Tagesverluste, und langfristig können Untätigkeit gegenüber Klimaschutz und Anpassung weit größere Schäden bedeuten.

Zahlen & Fakten

36 Milliarden Euro

Greenpeace-Schätzung zu Kosten des Extremsommers 2026

431 Millionen Euro

Geschätzte Kosten eines einzelnen Hitzetags (über 30 °C) für die deutsche Wirtschaft

7 %

Anstieg des Unfallrisikos an einem Hitzetag

Weitere 5 Zahlen & Fakten anzeigen

2 % pro Grad

Geschätzter Rückgang der Produktivität für jedes Grad über 25 °C

900 Milliarden Euro

Prognose: Kosten des Klimawandels bis 2050 ohne Klimaschutz

280 Milliarden Euro

Prognose: Kosten bis 2050 bei umgesetztem Klimaschutz und Anpassung

über 600 Milliarden Euro

Differenz der Schadenskosten bis 2050 zwischen Untätigkeit und Maßnahmen (laut Prognos-Rechnung)

25 °C

Temperaturschwelle, ab der Produktivitätsverluste beginnen

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Themen & Erkenntnisse

Greenpeace-Schätzung zu Kosten des Extremsommers 2026 · ab 00:00
Drei Wirkungskanäle von Hitze auf die Arbeitswelt · ab 01:51
Stiller Produktivitätsfaktor: Wirkungen schon ab 25 °C · ab 02:37
Branchen besonders betroffen · ab 03:35
Kosten eines einzelnen Hitzetags und Berechnungslogik · ab 04:38
Langfristige Kosten bis 2050 und Nutzen von Klimaschutz/Anpassung · ab 05:49

Quellen

StudieGreenpeace (Berechnung: Extremsommer 2026 verursachte Kosten von mindestens 36 Milliarden Euro)

StudiePrognos AG (Untersuchung zu Kosten von Hitze in der Arbeitswelt im Auftrag des Bundesarbeitsministeriums)

Alle Quellen findest du in der vollständigen Folge

Wer spricht

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Lukas SanderGAST

Senior Projektleiter Klimafolgen und Klimaanpassung bei der Prognos AG; erläuterte die Methode der Kostenberechnung für Hitzetage und erklärte, warum Produktivitätsverluste dominieren.

Alle Auftritte von Lukas Sander

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