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Forscher sehen Gutverdiener in Konsumkrise

1. Juli 2026 · 3 Min.

Gutverdiener haben ihre Konsumlaune besonders stark eingebüßt und halten wegen Kaufkraftverlust und unsicherer Immobilienperspektiven ihre Ausgaben zurück.

Das Nürnberger Institut für Marktentscheidungen analysiert das seit 1980 gemessene Konsumklima und ergänzt die Daten um soziodemografische Merkmale. Katharina Gangl hebt hervor, dass solche angereicherten Daten Unternehmen helfen, neue Marktsegmente und veränderte Bedürfnisse zu erkennen. Anja Bauer bilanziert, dass jüngere eher konsumfreudig sind, ältere weniger, und dass besonders die oberen Einkommensquartile ihre Anschaffungsneigung stark reduziert haben. Das beeinflusst das BIP erheblich.

Zahlen & Fakten

25 %

Die Anschaffungsneigung der obersten 25 Prozent der Einkommensverteilung hat deutlich nachgelassen.

1980

Seit 1980 wird das Konsumklima vom Institut in Nürnberg gemessen.

2023

Die Zinswende 2023 machte Immobilien für viele potenzielle Käufer unerschwinglich.

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Themen & Erkenntnisse

Bedeutung soziodemografisch angereicherter Konsumdaten für Unternehmen · ab 00:14
Befunde aus dem Konsumklima: Alters- und Einkommensunterschiede · ab 00:54
Rolle des Konsums für das BIP und jüngste Erholungstreiber · ab 01:21
Gründe für die Zurückhaltung von Gutverdienern · ab 02:15

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