Gutverdiener haben ihre Konsumlaune besonders stark eingebüßt und halten wegen Kaufkraftverlust und unsicherer Immobilienperspektiven ihre Ausgaben zurück.
Das Nürnberger Institut für Marktentscheidungen analysiert das seit 1980 gemessene Konsumklima und ergänzt die Daten um soziodemografische Merkmale. Katharina Gangl hebt hervor, dass solche angereicherten Daten Unternehmen helfen, neue Marktsegmente und veränderte Bedürfnisse zu erkennen. Anja Bauer bilanziert, dass jüngere eher konsumfreudig sind, ältere weniger, und dass besonders die oberen Einkommensquartile ihre Anschaffungsneigung stark reduziert haben. Das beeinflusst das BIP erheblich.
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Themen & Erkenntnisse
Bedeutung soziodemografisch angereicherter Konsumdaten für Unternehmen · ab 00:14
Befunde aus dem Konsumklima: Alters- und Einkommensunterschiede · ab 00:54
Rolle des Konsums für das BIP und jüngste Erholungstreiber · ab 01:21
Gründe für die Zurückhaltung von Gutverdienern · ab 02:15
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