
Extreme Hitze zwingt Gerüstbauer dazu, Arbeitsabläufe, Schutzmaßnahmen und Pausenregelungen anzupassen; betriebliche Vorkehrungen und tarifliche Ausfallregelungen mildern Folgen, ersetzen aber nicht die Notwendigkeit organisatorischer Anpassungen.
Die Reportage zeigt, wie ein Berliner Gerüstbaubetrieb und die Branche auf häufigere Hitzewellen reagieren: Materialvorbereitung, Gefährdungsbeurteilungen und konkrete Schutzmaßnahmen sind bereits umgesetzt. Betriebe verteilen Hautschutz, Sonnencreme und Nackenschutz und testen Kühlkleidung, die aber noch nicht flächendeckend angenommen wird. Die Handwerkskammer betont zugleich, dass Klimawandel auch Marktchancen birgt, während Unternehmen vor organisatorischen und finanziellen Herausforderungen stehen. Tarifliche Regelungen ermöglichen teilweise eine Finanzierung von Ausfallzeiten, decken jedoch nur einen Teil des Verdienstausfalls ab.
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