Die Zahl der Ungelernten und Ausbildungsabbrüche wächst, verschärft den Fachkräftemangel und verursacht messbare wirtschaftliche Verluste.
Die Folge benennt, dass laut Bertelsmann Stiftung 4,6 Millionen Erwachsene gering qualifiziert sind und jährlich etwa 100.000 hinzukommen; die Arbeitslosenrate in dieser Gruppe liegt bei rund 21 Prozent. Thomas Hauen schildert anhand von Innungszahlen hohe Abbrecherquoten in handwerklichen Ausbildungen. Manja Schreiner und Katharina Schumann führen mangelnde schulische Vorbildung, Defizite in der Berufsschule sowie veränderte Berufsorientierungen und Zuwanderung als Ursachen an. Das IW Köln schätzt die durch unbesetzte Stellen entgangenen Produktionspotenziale auf etwa 1 % des BIP.
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