IW‑Migrationsexperte Vido Geisthöne warnt: Der deutliche Rückgang der Netto‑Zuwanderung dürfte künftig zu spürbarem Fachkräftemangel in vielen Dienstleistungsbereichen führen.
Die IW‑Studie zeigt, dass die Netto‑Zuwanderung nach Deutschland deutlich gesunken ist (letztes Jahr +235.000 Personen; 2023 noch fast dreimal so hoch). IW‑Migrationsexperte Vido Geisthöne nennt sinkende Flüchtlingszahlen aus Syrien, eine Migrationswende mit strengerer Grenzpolitik und wirtschaftliches Wachstum in einigen Herkunftsländern als Hauptursachen. Diese Veränderungen erhöhen Rückkehrmigration und Abwanderung, verschärfen Personalengpässe in Dienstleistungsbereichen und erfordern politische Maßnahmen zur gezielten Fachkräftezuwanderung.
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